Kirchhörde. Die Gemeinde Dortmund-Kirchhörde feierte am 28. April 2024 Konfirmation. Eine festlich gestimmte Gemeinde umgaben Emilia und Leonhard zu ihrem besonderen Tag..
Als Grundlage für den Konfirmations-Gottesdienst verwendete der Gemeindevorsteher Stephan Varlemann das Bibelwort aus Johannes 14,6: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“
Jesus Kennenlernen
Stephan Varlemann führte gleich zu Beginn der Predigt aus, dass sich Jesus mit diesem Wort „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ den Menschen vorstellte, damit man ihn in seinem Wesen und Auftrag kennenlernen könnte.
Ich bin der Weg
Einen Weg zu kennen, genüge aber nicht, so führte Priester Varlemann aus. Es sei wichtig, sich in Bewegung zu setzen, um ein Ziel zu erreichen. "Hätten wir uns heute Morgen nur ins Auto gesetzt und gewartet, wären wir nicht hier in der Kirche angekommen" gab er ein praktisches Beispiel. So müssten wir auf dem Glaubensweg auch etwas tun, uns zum Beispiel mit dem Glauben beschäftigen und uns vorwärts bewegen, um das Ziel zu erreichen. "Das Ziel kennen wir, das ist die ewige Gemeinschaft mit Gott."
Ich bin die Wahrheit
Die tröstliche Zusage, dass Jesus die Wahrheit ist, helfe besonders in diesen Zeiten voller Fake News, sagte der Gemeindevorsteher. "Bei wichtigen Entscheidungen können wir immer die Frage stellen, wie Jesus gehandelt hätte."
Ich bin das Leben
In den weiteren Ausführungen betonte er, dass das irdische Leben vergänglich sei, doch der Glaube die Gewissheit vermittle, dass Geist und Seele ewig lebten. Um dieses ewige Leben bei Gott zu erreichen, gelte es, die Verbindung zu Gott aufzubauen und zu halten. Das Gebet sei ein probates Mittel, diese Verbindung zu pflegen.
Priester Andreas Janzinsky, der Konfirmandenlehrer, bekräftigte in der Co-Predigt die Gewissheit, dass Gott alle Menschen liebt. Mit Jesus leben heiße, seine Liebe zu erwidern.
We are not alone, God is with us
Besondere Segenswünsche vermittelten den beiden jungen Gläubigen Beitrage des Gemeindechors mit "We are not alone, God is with us" und aus der Familie, darunter auch der irische Segenswunsch: „Möge die Straße uns zusammen führen.“ Emilias jüngerer Bruder bekannte vor der versammelten Gemeinde seine Liebe zu seiner Schwester und wünschte ihr das Glück des Himmels.
Abschließend spendete der Gemeindevorsteher den beiden Konfirmanden den Segen zu ihrer Konfirmation.
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