Lünen. Am Sonntag, dem 3. August 2025 spendete Evangelist Jens Eberle, Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Dortmund, Margret und Manfred Pawlowski den Segen zu ihrer eisernen Hochzeit. In der Predigt in diesem Gottesdienst ging es um Gedanken zum neunten und zehnten Gebot.
Nach 65 Ehejahren hatten die Lüner Glaubensgeschwister Margret und Manfred Pawlowski um einen weiteren Segen zu ihrem Ehebund bebeten. Inmitten der Gemeinde und umgeben von Freunden und Familie feierten sie diese Segenshandlung.
Tag der Freude
„Heute ist ein besonderer Freudentag“, so startete der Bezirksvorsteher in den Gottesdienst und bezog dabei das eiserne Paar gleich mit ein. Aber nicht jeder Gottesdienstteilnehmer könne das unterschreiben oder das zum Gottesdienstbeginn gemeinsam gesungenen Eingangslied „Halleluja, schöner Morgen“ (GB 105) aus vollem Herzen mitsingen.
Es gäbe durchaus kranke Geschwister, die im Moment ganz andere Sorgen hätten. Ihnen gab Jens Eberle ein altbewährtes Rezept mit: "Wirf dein Anliegen auf den Herrn, der wird dich versorgen."
Fröhliche Ausstrahlung
In seiner Ansprache an das Jubelpaar attestierte er ihnen eine zufriedene und fröhliche Ausstrahlung. "Man kann eure Fröhlichkeit spüren", sagte er, "und das tut richtig gut." Dass in der Freude auch ganz viel Dankbarkeit stecken würde, hätte er schon vor dem Gottesdienst erfahren dürfen, als er mit dem Paar in der Sakristei einige Gedanken austauschte.
Zur Segenshandlung gab er den beiden den Spruch aus 2. Korinther 9,8 mit: "Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk."
Du sollst nicht begehren
Das Bibelwort für diesen Gottesdienst lautete: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat (2. Mose 20,17)", ein Text, der als neuntes und zehntes Gebot bekannt ist.
Begehren sei im eigentlichen Sinne ein Grundbedürfnis des Menschen und nichts Verwerfliches. Wichtig sei, die Grenze zwischen einem gesunden Streben und sündhafter Gier zu erkennen und nicht zu übertreten.
Die Gier, immer mehr haben zu wollen, sei zwar ein Markenzeichen unserer Ellbogengesellschaft, aber es sei besser, sich am Vorbild Jesu Christi zu orientieren und zufrieden zu sein mit dem, was man haben darf.
19. August 2025
Text:
Uwe Consten ,
Günter Lohsträter
Fotos:
Oliver Kern
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