Dortmund-Bodelschwingh. Am Mittwoch, dem 18. Februar 2026 führte Apostel Thorsten Zisowski einen Gottesdienst in der Gemeinde Bodelschwingh durch. Im Zentrum der Predigt standen Betrachtungen zur Doppelnatur Jesu Christi.
Der Wochengottesdienst am 18. Februar 2026 fügte sich in die Reihe der Gottesdienste zur Bibelkunde, die in der Regel monatlich stattfinden. Grundlage der Predigt war ein Bibelwort aus dem Hebräerbrief: „Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden (Hebräer 2.18)."
Im Rahmen dieses Gottesdienstes ordinierte der Apostel zudem eine Diakonin für die Gemeinde.
„Ihre Heiligen sollen fröhlich sein“
Zu Beginn seines Dienens nahm der Apostel Bezug auf das vom Chor vorgetragene Lied „Der Herr hat Zion erwählet“ (CB 351) und zitierte daraus die Textzeile „Und ihre Heiligen sollen fröhlich sein.“ Dieses Wort stellte er gleichsam als Überschrift über den Gottesdienst und betonte, dass Fröhlichkeit Ziel und Auftrag eines jeden Gottesdienstes sein solle.
Jesus Christus im Mittelpunkt
Nach einer vertiefenden Schriftlesung stellte Apostel Zisowski Jesus Christus in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er hob dessen besondere Persönlichkeit hervor: Jesus sei wahrer Gott und wahrer Mensch zugleich gewesen.
Die Lehre von der Doppelnatur Christi übersteige zwar den Erfahrungs- und Vorstellungshorizont des Menschen, sei Jesus selbst jedoch stets bewusst gewesen. Dabei habe er beide Naturen nicht vermischt oder gar beliebig zwischen ihnen gewechselt.
Standhaft als Mensch in Versuchungen
Die Versuchungen, von denen das Bibelwort spricht, hätten Jesus in seiner menschlichen Natur getroffen. Nicht aufgrund seiner göttlichen Natur habe er ihnen widerstanden, sondern als Mensch, machte der Apostel deutlich.
Er stellte die Frage, warum Jesus dies gelungen sei, während wir doch immer wieder scheitern. Die Antwort lautete: „Die Kraft des Gottessohnes lag darin, dass er sich konsequent am Willen Gottes orientierte.“
Die Quintessenz und zugleich der Appell des Gottesdienstes lautete: Wer bemüht ist, sich am Willen Gottes auszurichten und eine innige Verbindung zu Jesus Christus sucht, wird auch in eigenen Versuchungen die Hilfe Gottes erfahren.
Ordination von Susanne Vogtmann
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls ordinierte Apostel Zisowski Susanne Vogtmann zur Diakonin für die Gemeinde Dortmund-Bodelschwingh. Für ihren seelsorgerischen Dienst gab er ihr die Zusage mit auf den Weg: „Du bist nicht allein – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist werden immer mit dir sein.“
Susanne Vogtmann ist die erste Frau in der Gemeinde, die in ein geistliches Amt ordiniert wurde. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in vielfältiger Weise im Gemeindeleben. Die Gemeinde freut sich über die neue Amtsträgerin und heißt sie in ihrem Dienst herzlich willkommen.
26. Februar 2026
Text:
Wolfgang Kokoska,
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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