Dortmund-Benninghofen. Die Gemeinden Gemeinden Benninghofen und Schwerte erhielten Mitgliederzuwachs. Im Gottesdienst in Benninghofen am Sonntag, dem 21. Juni 2026 spendete Apostel Thorsten Zisowski Erik Flamme und Oskar Freund das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Mit eingeladen war die Gemeinde Kirchhörde.
Mit der Heiligen Versiegelung empfingen die beiden Kinder die Gabe des Heiligen Geistes. Gemeinsam mit der bereits empfangenen Heiligen Wassertaufe ist damit die in der Bibel beschriebene Wiedergeburt aus Wasser und Geist vollendet. Sie begründet die Gotteskindschaft und stärkt die Gläubigen auf ihrem weiteren Glaubensweg.
Christus, der Weg
In seiner Ansprache richtete sich der Apostel besonders an Erik und Oskar sowie an ihre Eltern. Er machte ihnen Mut, ihr Vertrauen auf Jesus Christus zu setzen, der Orientierung und Begleitung für alle Entscheidungen des Lebens schenkt. Sein Wort „Ich bin der Weg“ gebe bis heute verlässliche Führung.
Vor der Spendung der Heiligen Versiegelung trug der Chor das Lied „Zeige uns den Weg“ vor. Die Bitte des Liedes griff Apostel Zisowski auf und stellte sie in den Zusammenhang mit der Zusage Jesu Christi: „Ich bin der Weg.“ Glaube, Hoffnung und der Friede der Seele seien Früchte des Wirkens des Heiligen Geistes und stärkten die Gläubigen auf ihrem Weg mit Christus.
Hoffnung auf Gottes Treue
Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Hebräer 10,23: „Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat.“
Der Apostel erläuterte den historischen Hintergrund des Hebräerbriefes. Die damalige Gemeinde habe in einer Zeit der Anfechtung und nachlassenden Glaubenskraft gestanden. Mit der Aufforderung, am Bekenntnis der Hoffnung festzuhalten, habe der Verfasser die Gläubigen ermutigt, ihr Vertrauen auf Gottes Treue nicht aufzugeben.
Christus kommt wieder
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Zusage, dass Glaube und Hoffnung Frieden in der Seele schenken können. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen von Sorgen, Unsicherheit oder unerfüllten Erwartungen geprägt seien, bleibe Gottes Verheißung bestehen.
Mit einem Gedanken von Stammapostel Jean-Luc Schneider fragte Apostel Zisowski die Gemeinde: „Steht der Glaube an die Verheißung der Wiederkunft Christi noch an erster Stelle in uns?“ Gemeinschaft und das Miteinander in der Kirche seien wertvoll. Den bleibenden Frieden schenke jedoch die Ausrichtung auf Gottes Wort und die Hoffnung auf die Wiederkunft Christi.
11. Juli 2026
Text:
Lutz Krupka,
Günter Lohsträter
Fotos:
Lutz Krupka
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