Aplerbeck. Im Mittelpunkt des Abendgottesdienstes mit Apostel Thorsten Zisowski am 8. Juli standen zwei langjährige Diakone der Gemeinde Aplerbeck: Der Apostel versetzte Diakon Jürgen Büdel (67) und Diakon Thomas Novozin (65) in den Ruhestand.
Nach vielen Jahren des Dienstes verabschiedete Apostel Thorsten Zisowski die beiden Diakone aus ihrem aktiven Amtsauftrag. Jürgen Büdel, der 43 Jahre als Diakon tätig war, und Thomas Novozin, der vor 23 Jahren einen Amtsauftrag erhalten hatte, wurden in den Ruhestand versetzt.
Dank für viele Jahre im Diakonenamt
Mit dem Lied „Hab ich nur deine Gnade“ leiteten die Sänger die Ruhesetzung ein. Apostel Zisowski griff den Gedanken des Liedes auf und betonte, dass man auch bei der Ausführung des Amtsauftrags immer wieder auf die Gnade Gottes angewiesen sei. Mit Dank für den getreulichen Dienst versicherte der Apostel den beiden Diakonen, dass Gott sie mit seinem Segen, der auf der geleisteten Arbeit ruhe, begleiten werde. Diakon Jürgen Bühl blickt auf 43 Jahre im Diakonenamt zurück, Diakon Thomas Novozin hatte 23 Jahre zuvor einen Amtsauftrag erhalten.
„Ihr wart Männer Gottes und ihr seid es weiterhin“, sagte der Apostel und würdigte damit den langjährigen Dienst der beiden Diakone. Auch im Ruhestand bleibe ihre Verbundenheit mit Gott und der Gemeinde bestehen.
Liebe als Haltung der neuen Schöpfung
Grundlage des Gottesdienstes war ein Wort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Philipper 1,9: „Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.“
Apostel Zisowski erinnerte an einen Aussage von Stammapostels Fehr, der Glaube, Hoffnung und Liebe in den Mittelpunkt gestellt hatte. „Liebe ist die Denkhaltung der neuen Schöpfung.“ Wenn der Glaube zum Schauen komme, werde die Hoffnung erfüllt. Die Liebe aber bleibe für immer, weil sie das Wesen Gottes sei.
„Die Liebe Gottes ist ausgegossen in deine Seele“, heiße es bei der Heiligen Versiegelung. Damit solle sich auch das Wesen Gottes in uns erfüllen und die Seele zum Wachstum bringen. Aus der wachsenden Liebe solle eine Urteilskraft entstehen, die dazu anleite, Gottes Willen zu erkennen.
Der Nächste im Blick
Im Evangelium gebe es eine besondere Persönlichkeit, betonte der Apostel: Sie habe keinen Namen. Es sei der Nächste. Deshalb sollten sich die Gläubigen fragen: Was dient meinem Nächsten? Habe jemand in der Familie oder in der Gemeinde einen Fehler begangen, sollte ein liebevolles Gespräch geführt werden. Auch etwas geduldig zu tragen, sei ein Ausdruck der Liebe.
Damit die in der Versiegelung ausgegossene Liebe wachsen kann, ist Arbeit nötig“, betonte Priester Alpers in seiner Co-Predigt. „Es kostet Überwindungskraft, dazu müssen wir bereit sein.“
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