Dortmund. Die anlässlich des Gottesdienstes für Amtsträger am Sonntag, 27. September 2015, in Düsseldorf versammelten Bezirksaposptel hielten am Samstag vorher Gottesdienste in einigen nordrhein-westfälischen Gemeinden. Bezirksapostel Wilfried Klingler (Niedersachsen) feierte den Gottesdienst in der Gemeinde Dortmund-Wambel.
Im Vorfeld des europaweiten Gottesdienstes für Amtsträger fanden die regulären Gottesdienste in den Gemeinden nicht am Sonntag, sondern am Samstag, den 26. September 2015, um 17 Uhr statt. In sechs Bezirken freuten sich die neuapostolischen Christen über den Besuch von europäischen Bezirksaposteln.
Auf der Pilgerschaft
Die Predigt zum Bibelwort aus 5. Mose 5,3 eröffnete er mit Hinweisen auf das vom Gemeindechor ausdrucksstark vorgetragene Chorlied „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt" nach Worten aus dem 121. Psalm.
Dieser Psalm, so der Bezirksapostel, zähle zu den Pilgerpsalmen. Es sei der Wunsch der Juden gewesen, wenigstens einmal im Leben nach Jerusalem zu pilgern und auf den Tempelberg zu steigen. Christen seien in ihrem Leben auch auf der Pilgerschaft. Hehre Ziel gelte es zu erreichen. Dann und wann halte man inne und stelle fest. "Es hat schon bis hierher so viel Kraft und Mühe gekostet, aber angekommen bin ich immer noch nicht." Dann helfe ein Gebet zu Gott, ein Blick quasi nach oben, um neu Gewissheit zu bekommen, dass Gottes Hilfe nicht fern sei.
Gottes Bundesschluss ist aktuell
In diesen Zusammnhang passte auch die Auslegung des Bibelwortes aus 5. Mose 5,3: "und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben." Die Israeliten, die seinerzeit auf der Reise waren, die durch die Wüste führte und ein Ziel im verheißenen Land hatte, währte nun schon über Gebühr lang. Die aus Ägypten ausgezogene Generation war zum großen Teil schon verstorben und Mose sah sich veranlasst, an die von Gott gegebene Verheißung zu erinnern.
"Ihr seid noch nicht am Zeil, noch nicht in Kanaan angekommen", so mochte er ihnen wohl zugerufen haben. Aber es sei immer noch gültig, was Gott versprochen habe. Er forderte sie auf, die Verheißung nicht zu begraben und die Gebote nach wie vor hochzuhalten.
Die frohe Botschaft gilt noch immer
Es gelte, die frohe Botschaft, das Evangelium Jesu Christi, über die Generationen zu retten, so der Bezirksapostel. Der Glaube an die Wiederkunft Christ und die Hoffnung auf dieses heilbringende Ereignis mag nicht verloren gehen, so der Tenor der Predigt am Samstagabend.
Bei der Verabschiedung nach dem Gottesdienst gab es manch überraschende Begegnung mit Gottesdienstteilnehmern, die der Bezirksapostel gut kannte, teils aus der Jugendzeit oder aus dem späteren Verlauf des Lebens.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
