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Apostel Zisowski
besucht vier Gemeinden

 

Dortmund. Der Besuch der Gemeinde Dortmund-Hombruch stand auf dem Dienstplan von Apostel Thorsten Zisowski für Mittwoch, den 31. März 2023. Wegen gemeinsamer Wochentags-Gottesdienste feierte er diesen Gottesdienst zusammen mit den Gläubigen der Gemeinden Benninghofen, Hörde und Kirchhörde in der Hörder Kirche.

Hörde statt Hombruch hieß es Ende März 2023 für Apostel Thorsten Zisowski. Seit einiger Zeit feiern die vier Nachbargemeinden im südlichen Teil des Bezirks Dortmund gemeinsame Wochentags-Gottesdienste. Dabei wechseln sie im etwa halbjährigen Turnus die Versammlungsorte Hörde und Hombruch. Ein aus den einzelnen Gemeindechören gebildeter gemischter Chor trug auch am 31. März zur Gestaltung des Gottesdienstes bei.

Ein prägnanter Lebenslauf

Grundlage des Gottesdiensts war das Bibelwort aus Johannes 16,28: „Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“

Das Zitat stamme aus den Abschiedsreden Jesu, erläuterte Apostel Zisowski den Kontext des vorgelesenen Bibelwortes. Es fasse die Existenz Jesu auf dieser Erde zusammen und umspanne die ganze Lehre und Wirksamkeit des Gottessohnes.

Vom Heiligen Geist gezeugt

"Woher wusste Jesus eigentlich von seiner Gottessohnesschaft?", stellte der Apostel eingangs seiner Ausführungen die rhetorische Frage. Von seiner Kindheit berichte die Heilige Schrift nicht viel. Erst von seinem Gespräch als Zwölfjähriger im Tempel in Jerusalem sei wieder zu lesen. Und seine Aussage, dass er sich im Hause seines Vaters befinde, deute daruf hin, dass ihm bewusst gewesen sei, Gottes Sohn zu sein.

Er könne sich vorstellen, dass seine Mutter Maria ihm irgendwann gesagt hat, dass er durch den Heiligen Geist gezeugt sei, so führte der Apostel aus. Und bei Jesu Taufe und Verklärung habe Gott hörbar werden lassen: „Dies ist mein geliebter Sohn.“

Bestimmung nie aus dem Sinn verloren

Jesus sei die Bestimmung seiner Sendung auf die Erde stets bewusst geblieben. Bei allem Wirken, seinen Predigten und Wundertaten, in allen auch ihm widerfahrenen Anfeindungen und Versuchungen habe er nie seinen Auftrag vergessen. "Schließlich ging er zurück zum Vater und  hat uns Großes in der Gründung der Kirche Christi und der Sendung des Apostolats hinterlassen," fasste der Apostel das Leben und Wirken des Gottessohnes zusammen.

Erwählung vor Grundsteinlegung der Welt

Mit einem Zitat aus dem Epheserbrief des Apostels Paulus wies der Apostel in der Predigt darauf hin, dass Gott auch Menschen bereits vor der Grundsteinlegung der Welt erwählt habe (vergleiche Epheser 1,4). Ihnen allen gelte ebenso der Auftrag, wie ihn Jesus ausgeführt habe, nämlich ein Licht anzuzünden in dieser dunklen Welt.

Priester Jörg Töpfer bekundete in seinem Predigtbeitrag, dass ihn der Teilsatz aus dem Bibelwort für diesen Gottesdienst: "... und ich gehe zum Vater.", beschäftigt habe. Jesus habe das bei allem Wirken und in allen Lebenssituationen bis hin zum Kreuz als eine große Kraftquelle genutzt. "Gib dein Bestimmung nicht auf", so sein abschließender Appell.

15. April 2023
Text: Günter Lohsträter
Fotos: Günter Lohsträter

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