Dortmund-Hörde. Bezirksapostel Pöschel besuchte am Mittwoch, dem 10. September 2025 die Gemeinde Hörde. Elia, der große Prophet in Zeiten des florierenden Baalskults in Israel, stand im Zentrum der Predigt an diesem Mittwochabend.
Der Gottesdienst gehörte zur Reihe "Gottesdienste zur Bibelkunde". Der Fokus lag auf der im Wettersturm geschehenen Himmelfahrt Elias.
Elia fuhr gen Himmel
Als Bibelwort diente der Bericht aus dem zweiten Buch der Könige: "Und als sie miteinander gingen und redeten, siehe, da kam ein feuriger Wagen mit feurigen Rossen, die schieden die beiden voneinander. Und Elia fuhr im Wettersturm gen Himmel. Elisa aber sah es und schrie: Mein Vater, mein Vater, du Wagen Israels und seine Reiter!, und sah ihn nicht mehr. Da fasste er seine Kleider, zerriss sie in zwei Stücke (2. Könige 2,11.12)."
Die folgende Lesung gab mit den Versen 8 bis 14 aus dem zweiten Kapitel des Buchs der Könige einen Eindruck davon wieder, wie Elia seinen Prophetenschüler Elisa auf seine bevorstehende Himmelfahrt vorbereitete. "Und doch kam sie plötzlich, mitten in ihr Gespräch, dort wo sie gerade unterwegs waren", beschrieb der Bezirksapostel das überraschende Geschehen. Und er stellte die Frage: "Was macht diese Geschichte mit uns aufgeklärten Menschen?" "Ist das eine Zumutung – oder kannst du sagen: Das ist mein Gott, so wirkt er!?"
Faszination göttlichen Wirkens
Ihn habe diese Elia-Geschichte und auch die von Josef, dessen Leben vom Sklaventum über Gefängnisaufenthalt bis zum Königshof führte, stets begeistert, so der Bezirksapostel. Und er ermunterte Eltern und Großeltern, der jungen Generation die biblischen Geschichten zu vermitteln. Das schaffe die Erkenntnis eines großen und liebenden Gottes.
Auch Jesus Christus sei gen Himmel gefahren - und das mit noch einer ganz anderen Qualität. Elia habe nicht den Auferstehungsleib empfangen, mit dem Jesus Christus ausgestattet war. "Und das war nicht die letzte Himmelfahrt", betonte der Bezirksapostel mit Nachdruck. Damit verwies er auf die verheißene Wiederkunft Christi, bei der er die sich darauf vorbereiteten Gläubigen zu sich ziehen will.
Wie soll das geschehen?
Überlegungen, wie Menschen sich dieses Ereignis vorstellen könnten, seien nicht zielführend. So wie auch niemand den Vorgang der Himmelfahrt Elias beschreiben könne - wie wohl dieser Wagen und die feurigen Rosse ausgesehen haben mögen..
Wichtig sei zu wissen, dass die Wiederkunft Christi - wie bei Elias Himmelfahrt - mitten ins Leben hinein geschehe, und sich darauf einzustellen und vorzubereiten.
Einladung gefolgt
Der Besuch des Bezirksapostels in Hörde erfolgte, weil eine Glaubensschwester ihn beim Tag der offenen Tür des Verwaltungszentrums in Dortmund am 9. Juni 2024 gefragt hatte, ob sie denn wohl noch den Besuch des Bezirksapostels in ihrer Heimatgemeinde erleben könne. "Ich habe in meinem jugendlichen Leichtsinn spontan zugesagt," gestand er schmunzelnd und freute sich über diesen Besuch.
20. September 2025
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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