Dortmund. Zum ersten Kindergottesdienst für die Sechs- bis Vierzehnjährigen im neuen Jahr hatte das KiGo-Team am 28. Januar 2024 nach Scharnhorst eingeladen. Die Kinder beschäftigten sich mit dem Thema Zeit.
Evangelist Jörg von Oppenkowski feierte mit den Kindern aus Sonntagsschule und Religionsunterricht einen anschaulichen Gottesdienst, in dem es darum ging, wie man seine Zeit sinnvoll planen könne. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Eltern der Kinder eingeladen.
Vor Beginn des Gottesdienstes gab es das obligatorische Einsingen. Die geübten Lieder beschäftigten sich mit Freude und Fröhlichkeit und vermittelten eine Grundstimmung, die sich im Gottesdienst wiederfinden sollte.
Eine geschenkte Stunde
Im Foyer der Kirche lagen auf Tischen vorgedruckte Ziffernblätter zum Ausmalen für die jüngeren Kinder. Die Älteren hatten die Möglichkeit, aufzuschreiben, was sie mit einer geschenkten Stunde Zeit anfangen würden.
Einige Wünsche waren beispielsweise Fußball spielen, Trampolin springen, oder einfach nur schlafen. Die bemalten und beschriebenen Blätter hefteten die Kinder anschließend an den Altar.
Wie lang ist eine Minute?
Wie unterschiedlich Zeit wahrgenommen werden kann, zeigte eine Übung. Zunächst forderte Priester Dirk Nusch die Kinder auf, eine Minute möglichst laut zu schreien, danach sollten sie eine Minute ganz leise sein. Die Zeit der Ruhe schien viel länger zu dauern: Schon nach 30 Sekunden war für viele die Minute vorüber.
Ein jegliches hat seine Zeit
„Womit füllst du deine Zeit aus?“, begann Evangelist von Oppenkowski die Predigt im KiGo. Dabei stelle sich die Frage: „Was mache ich zuerst, was kann noch warten; was ist wichtig, und was nicht so sehr?
Dazu hatte er ein Experiment auf dem Altar vorbereitet. Zwei Glasgefäße stellten die Zeit eines Tages dar. Es lagen Steine bereit, die die wichtigen Dinge im Tagesablauf darstellen sollten, Sand für die weniger wichtigen, und für alles, was nicht wirklich wichtig war, stand eine Kanne mit Wasser bereit.
In das eine Glas füllten die Kinder zunächst Wasser ein, danach den Sand und zum Schluss die Steine, die dann gar nicht mehr ganz hineinpassten. In das andere Glas begannen sie mit den Steinen, füllten danach das Glas randvoll mit Sand, und zum Staunen für alle: Es passte sogar noch ein Menge Wasser in das Glas.
Das Wichtigste zuerst.
„So ist euch das doch bestimmt auch schon ergangen;“ vermutete Evangelist von Oppenkowski. „Ihr habt den Tag verbracht mit allerlei Spiel und Spaß, und plötzlich war der Tag vergangen, es war Abend geworden und kaum noch Zeit übrig für die Hausaufgaben, die ja eigentlich das Wichtigste gewesen sein sollten.“ Besser wäre es gewesen, zuerst die Hausaufgaben zu machen, dann wäre bestimmt noch genügend Zeit geblieben für all das andere.
Im weiteren Verlauf des KiGo erarbeiteten die Kinder eine Prioritätenliste und betrachteten dabei auch die am Altar angebrachten Zettel. Das Gebet am Tagesbeginn, der KiGo oder die Sonntagsschule kamen dabei nicht zu kurz.
28. Februar 2024
Text:
Lutz Krupka,
Günter Lohsträter
Fotos:
Lutz Krupka
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