Dortmund-Wambel. Die Gemeinde Wambel verabschiedete sich von ihrem langjährigen Vorsteher Hirte i.R. Waldemar Schiewek. Familie, Freunde und langjährige Wegbegleiter waren umgeben von zahlreich versammelten aktuellen und ehemaligen Wambelern.
Bereits am 16. Juni 2024 war Waldemar Schiewek um Alter von 96 Jahren verstorben. Die Trauerfeier führte Bezirksevangelist Eberhard Dodt am 1. Juli 2024 durch.
Ich bin reich an Gottes Gnaden
Der für die Traueranzeige gewählte Spruch „Ich bin reich durch Gottes Gnade“ fand sich wieder in dem Bibelwort, das Bezirksevangelist Dodt für die Trauerpredigt ausgewählt hatte: „… es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest wird, welches geschieht durch Gnade, … (Hebräer13,9b)“.
Eberhard Dodt erinnerte die Trauerversammlung an die Zeit, als Hirte Schiewek von 1963 an die Leitung der Gemeinde – damals noch mit dem Namen Dortmund-Ost – übernahm und sie anschließend 30 Jahre innehatte. Er selbst habe ihn später als Jugendlicher und junger Amtsträger in der Gemeinde als einen in der Seelsorge korrekten und fleißigen Vorsteher erlebt.
„Der Vorsteher“
Waldemar Schiewek sei „der Vorsteher“ gewesen und auch nach seinem ab 1993 erlebten Ruhestand geblieben. Er sei diese durch die Gnade Gottes stets gefestigte Persönlichkeit gewesen, würdigte der Bezirksevangelist sein von tiefer Gläubigkeit geprägtes Wesen. Selbst als er, Eberhard Dodt, zur Nachfolge als Gemeindeleiter in Wambel beauftragt wurde, habe er ihn immer mit „Vorsteher“ angeredet. „Er war halt diese feste Instanz in der Gemeinde.“
Mit einigen Zitaten des Verstorbenen aus seiner aktiven Zeit als Wambeler Vorsteher unterstrich der Bezirksevangelist die Gewissenhaftigkeit seiner Amtsausübung. Seelsorge gehe immer vor und müsse alle privaten Belange hintanstellen, sei sein Credo gewesen. „Und das hat er seinen Brüdern nicht nur gesagt, sondern auch selbst so gelebt.“
Nimmer vergeht, was du liebend getan
Die Dankbarkeit für die lange gemeinsame Zeit und die Gewissheit auf das Wiedersehen kamen in der Predigtzugabe von Priester Sven Wortmann, dem derzeitigen Gemeindevorsteher in Wambel, zum Ausdruck. Im schon zu Beginn der Trauerfeier gesungenen Lied „Gleich wie die schimmernde Sterne erblassen“ hieß es viermal im Refrain: „Wirst du die Welt und ihr Tagwerk verlassen, nimmer vergeht, was du liebend getan.“
9. August 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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