Wambel. Im Gottesdienst am 28. Juli 2024 empfingen Monika und Detlef Büttner den Segen zu ihrer Goldhochzeit. Vierzehn Tage später, am 11. August feierten Astrid und Werner Hirsch ihr 50-jähriges Hochzeitsjubiläum.
Beide Segenshandlungen führte der Wambeler Gemeindevorsteher, Priester Sven Wortmann durch. Neben der Treue, die sich die Ehepaare einander über 50 Jahre bewahrt haben, hob Priester Wortmann auch ihre Treue zur Gemeinde und ihre Mitarbeit hervor. Beides solle in den Segenshandlungen neu bestärkt werden.
Gemeinsam für die Gemeinde
Monika und Detlef Büttner heirateten am 11. August 1974 in ihrer damaligen Gemeinde Dortmund-Brackel. Viele gute Jahre, aber auch schwierige Zeiten hätten sie in ihrer Ehe erlebt, so der Gemeindevorsteher. Es sei beiden immer wichtig gewesen, sich in ihrer jeweiligen Gemeinde einzusetzen – Detlef Büttner viele Jahre als Amtsträger. „Heute gestaltet ihr durch die Musik aktiv die Gottesdienste mit und setzt euch in Wambel als Seniorenbegleiterin und -begleiter ein“ danke er ihnen.
Auch Astrid und Werner Hirsch seien stets Aktivposten in der Gemeinde gewesen und sind es immer noch. Ihr Engagement habe sich insbesondere der Kinderseelsorge zugewendet. Werner Hirsch habe seinen diakonischen Dienst im Lauf der Zeit in vier Gemeinden eingebracht. „Noch heute seid ihr beide fester Bestandteil vom Gemeindechor“, dankte Priester Wortmann ihnen den fortwährenden Einsatz.
Große Schiffe werden durch kleine Ruder gelenkt
Während seiner Ansprache an Monika und Detlef Büttner überreichte Sven Wortmann dem Jubelpaar ein Schiffsmodell, auf dessen Segel das Bibelwort eingraviert war, das er ihnen zu diesem Anlass widmete: „Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt (Jakobus 3,4).“
Zwei Aspekte führte Priester Wortmann in Bezug auf das Bibelwort an. Zum einen griff er den Vergleich aus dem Jakobusbrief auf, in dem Jakobus auf die Zunge verwies. Das gleichsam kleine Glied könne gewaltige Auswirkungen verursachen. Unbedacht gesprochene Worte seien oft der Beginn von Streit und Unfrieden gewesen. „Ihr habt in eurer Ehe bewiesen, dass eine Beziehung mit guten Gesprächen immer in eine gute Richtung gelenkt werden kann.“ So sei es den Eheleuten gelungen, durch gute Gespräche das Eheschiff zu steuern.
Gott am Steuer
Im zweiten Gedanken zu diesem Jakobuswort nannte Priester Wortmann Gott selbst als dieses Ruder. „Ihr habt euch in eurem Leben auch durch oftmals kleine, unscheinbare Impulse aus dem Wirken Gottes lenken lassen und seid dabei gut gefahren“. So wie Gott euch in eurem Leben, auch dann und wann durch Stürme und Unwetter, sicher gesteuert habe, solle das auch künftig bleiben. Gott lenke alles zum Wohle und immer zum Ziel.
Musikalisch wurden der Gottesdienst und die Segenshandlung auf Wunsch der Jubilare von
einem kleinen Chor begleitet, der sich mit dem Sohn des Paars mit Freundinnen und Freunden gebildet hatte.
Licht schafft Erkenntnis, macht Mut und ist Orientierung
Werner und Astrid Hirsch empfingen den Segen zu ihrer Goldhochzeit am 11. August 2024. Priester Sven Wortmann, der auch diese Segenshandlung durchführte, stellte das Licht in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Zur Grundlage dazu diente das Bibelwort: „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts (Jakobus 1,17).“
Auch wenn die Wohnung des Jubelpaars in einer der oberen Etagen gelegen sei und man sich oberhalb des Trubels fern von den Sorgen und Problemen des Alltags fühle, werde dort doch immer Licht gebraucht.
Licht wollte der Vorsteher in seiner Ansprache aber vor allem sinnbildlich verstanden wissen. Dazu stelle das Bibelwort die Beziehung zwischen Gott und Licht her, so führte er aus. „Das Licht schafft Sicherheit und es sorgt für Orientierung.“ So seien die Eheleute in ihrem Leben stets von göttlichem Licht geleitet gewesen. Der Segen zur Goldhochzeit solle diese Gabe des Lichts auch weiterhin in ihrem Leben bestärken. „Mit dem Licht in euren Händen seid ihr immer sicher auf eurem Weg.“
Beten und arbeiten
Die Jubilare hätten sich noch an Kernaussagen des Merksatzes erinnern können, den ihnen der damalige Hirte Wilhelm Mürmann mit auf den Weg gegeben hatte: Es sei von Gebet und Arbeit als Brückenpfeilern die Rede gewesen.
„Dass ihr euch in eurem Leben an diesem Hinweis ausgerichtet habt, kann man an vielen Details in eurem Leben erkennen,“ so Priester Wortmann. Über manche Höhen und auch Tiefen im Leben hätten beten und arbeiten hinweggeholfen. „Gebet und Mitarbeit ist auch bei eurem Engagement in der Kirche euer Markenzeichen gewesen und ist es noch: „Werner Hirsch sei in insgesamt vier Gemeinden als Amtsträger tätig gewesen, beide, Astrid und Werner, hätten sich insbesondere in der Kinderseelsorge eingesetzt. Noch heute seien beide fester Bestandteil vom Gemeindechor, dankte der Vorsteher ihnen für ihre Treue in Ehe, zur Familie und Kirche.“
23. September 2024
Text:
Janine Gerland,
Günter Lohsträter,
Dírk Nusch
Fotos:
Dírk Nusch,
Matthias Tacke
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