Dortmund-Wambel. Einen Gottesdienst mit Bischof Bruns erlebte die Gemeinde Dortmund-Wambel am Sonntag, dem 7. September 2025. Der Bischof besuchte die Gemeinde, um Hannelore und Friedhelm Jandzinsky den Segen zu ihrer eisernen Hochzeit zu spenden.
Seit 65 Jahren sind die Hannelore und Friedhelm Jandzinsky verheiratet – ein außergewöhnliches Jubiläum, das in einem feierlichen Gottesdienst begangen wurde. Neben zahlreichen Gemeindemitgliedern waren auch Familienangehörige und langjährige Wegbegleiter des Paares in die Kirche gekommen, um mit den Jubilaren zu feiern.
Mit Gott verbunden
Eröffnet wurde der Festgottesdienst mit dem Lied „Mit dir, o Herr, verbunden“ (NG 189) – einem Lied, das sich Hannelore und Friedhelm Jandzinsky gewünscht hatten. „So habt ihr euer Leben stets unter die Führung Gottes gestellt“, richtete sich Bischof Bruns zu Beginn der Predigt an das Jubelpaar. Seit ihrer Kindheit, so der Bischof, stünden die beiden unter dem Segen Gottes. Den ersten Ehesegen hätten sie damals gemeinsam mit dem Silberhochzeitssegen der Eltern von Hannelore empfangen, erinnerte er an frühere Zeiten.
Der Bischof betonte, dass jeder empfangene Segen – ob zur grünen, zur silbernen oder goldenen Hochzeit – nicht aufgebraucht sei. Der heute gespendete Segen zur eisernen Hochzeit verstehe sich wie eine Veredelung des bisherigen Segens. In seiner Ansprache würdigte er zudem das langjährige Engagement des Paares in verschiedenen Gemeinden, im Chor, im diakonischen Dienst und in vielen weiteren Aufgaben.
Gedanken des Friedens
Auch schwierige Zeiten seien Teil des gemeinsamen Lebensweges gewesen, erinnerte Bischof Bruns. „Ihr habt alles aus Gottes Hand genommen. Er hat euch stets Kraft zum Tragen geschenkt und in seiner Fürsorge Gedanken des Friedens über euch gehabt.“
Das eigentliche Jubiläumsdatum lag bereits Ende August. Schon zuvor hatten das Paar zahlreiche Glückwünsche erreicht – unter anderem vom Dortmunder Oberbürgermeister, vom Ministerpräsidenten des Landes NRW und vom Bundespräsidenten. Apostel Thorsten Zisowski hatte seine Segenswünsche auch schriftlich übermittelt. „Heute kommen die herzlichen Glückwünsche eurer Gemeinde hinzu, die euch in großer Dankbarkeit und Wertschätzung umgibt“, so Bischof Bruns.
Zukunft und Hoffnung
Zum Abschluss seiner Ansprache gab der Bischof dem Jubelpaar ein Bibelwort mit auf den Weg, das Trost und göttliche Zusage zugleich ist. Aus Jeremia 29,11 zitierte er: „Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch Zukunft und Hoffnung gebe.“
Auch künftig werde es im Leben Fragen und Herausforderungen geben, sagte Bischof Bruns. „Doch ihr könnt dem Herrn weiterhin von ganzem Herzen vertrauen – denn er schenkt Zukunft und Hoffnung.“ Mit dem Segen zur eisernen Hochzeit verbinde sich auch die Zusage, dass der Friede des Auferstandenen das Paar weiterhin begleite: „So könnt ihr in Harmonie mit dem Willen Gottes stehen und getrost in die kommenden Zeiten blicken.“
Musik und feierliche Atmosphäre
Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Streichertrio aus Cello, Viola und Violine, einem Sopran-Tenor-Duo sowie dem Wambeler Gemeindechor gestaltet.
In festlicher Atmosphäre endete der Gottesdienst mit dem Vortrag des Streichertrios: „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott, sei mit uns durch deinen Segen. Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt, sei mit uns auf unseren Wegen.“
8. Oktober 2025
Text:
Janine Gerland,
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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