Dortmund. Zum ersten Bezirksseniorentag im Jahr 2025 hatten sich die Senioren des Bezirks Dortmund in der Kirche in Aplerbeck versammelt. Auf dem Programm standen Gottesdienst, Chorkonzert und anschließend Zeit zu Begegnungen und Gesprächen bei Mittagsimbiss und Kuchenbüfett.
Mehr als 300 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Dortmund erlebten gemeinsam mit der Gemeinde Aplerbeck den Seniorentag am Sonntag, dem 25. Mai 2025. Als Überschrift für diesen Tag hatten sie das Jahresmotte 2025 ausgewählt: Es ist Zeit, Gutes zu tun.
Ein feste Burg ist unser Gott
Den Seniorentag feierte Evangelist Jens Eberle, der Dortmunder Bezirksvorsteher, mit seinen Glaubensgeschwistern. In seinem ersten Impuls äußerte er Gedanken aus Psalm 46, den Luther mit den Worten "Ein feste Burg ist unserr Gott" überschrieben hat. Der Psalm betone Gottes Macht und Gegenwart, besonders in Zeiten von Chaos und Unsicherheit, und ermutige zur Ruhe und zum Vertrauen auf Gott, fasste Evangelist Eberle den Inhalt kurz zusammen.
Er ermunterte die versammelte Gemeinde zu einer Glaubenshaltung, die Zuversicht und Stärke ausstrahlen möge, auch wenn ringsum sprichwörtlich Berge ins Meer stürzten. Mit Blick auf Psalm 46,5 wünschte er, dass trotz mancher Turbulenzen die Stadt Gottes fein lustig bleiben möge.
Lasst euch nicht verdrießen
Zur Predigt im Gottesdienst hatte der Bezirksvorsteher das Bibelwort aus 2. Thessalonicher 3,13 ausgewählt: „Ihr aber lasst's euch nicht verdrießen, Gutes zu tun." Mit diesem Bibelwort aus dem Abschluss des zweiten Briefs an die Thessalonicher sollte noch einmal das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche für das laufende Jahr 2025 unterstrichen werden.
Er ging dabei auf ein Erlebnis ein, dass ihm jüngst zugetragen wurde. Auf die Frage: Was könnte ich dir denn Gutes tun, vielleicht einen Kasten Wasser in deine Wohnung tragen?" sei die vielsagende Antwort gekommen: „Liebe wäre gut!" Diesen kurzen Satz legte er allen Gottesdienstteilnehmern ans Herz. "Ein liebevolles Wort, vielleicht ein Telefonat, ein Besuch lösen oft mehr Gutes aus, als man denken mag."
Zwei Co-Predigten
Evangelist Jörg von Oppenkowski, stellvertretender Bezirksvorsteher, führte in seiner Co-Predigt an, dass die heutige Generation vieles anders mache, als es die Senioren machen würden. Dies beträfe manchmal auch Glaubensfragen. „Lasst euch dennoch nicht verdrießen", wünschte er sich von den Anwesenden.
Evangelist Kotke erinnerte in seinem Predigtbeitrag schließlich an die Begebenheit, als Martha und Maria Jesus in ihrer Mitte hatten und Martha ihre Schwester zur Rede stellte, warum sie ihr nicht helfen würde. Jesus antwortete indes, dass Maria das gute Teil erworben hätte. Das hätte zu Verdruss führen können, so der Evangelist, aber die Liebe beider zu Jesus und zum Nächsten habe gesiegt.
Den musikalischen Beitrag zum Gottesdienst lieferte der vom Dortmunder Bezirkschor "Herztöne" verstärkte Seniorenchor. Herztöne gaben nach einer kurzen Pause auch das angekündigte Chorkonzert.
NAK-karitativ
Im Foyer der Kirche stellte sich NAK-karitativ mit einem Stand vor und präsentierte einige Projekte, die bereits in dem Flyer zum Seniorentag angekündigt waren, passend zum Jahresmotto "Es ist Zeit, Gutes zu tun.
Chorkonzert mit Harmoniewechseln
Der Dortmunder Bezirkschor „Herztöne" bot in dem anschließenden Konzert Stücke aus seinem Programm „Harmoniewechsel" mit moderner geistlicher Musik im Wechsel mit gewohnten Klängen aus dem Chorbuch der Neuapostolischen Kirche. So ergab sich ein faszinierendes Klangbild, dem die Seniorinnen und Senioren gebannt lauschten.
Im Anschluss gab es ein gemeinschaftliches Mittagessen und Kaffeetrinken, zu dem auch die Aplerbecker Gemeindemitglieder eingeladen waren.
14. Juni 2025
Text:
Matthias Kierse
Fotos:
Günter Lohsträter
Medien:
Günter Lohsträter
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