Dortmund. Zum Gottesdienst am Sonntag, dem 23. November 2025 hatte der Dortmunder Bezirksvorsteher, Evangelist Jens Eberle, alle Vorsteher des Bezirks und ihre Ehefrauen nach Dortmund-Aplerbeck eingeladen. Anlass war seine für den 30. November 2025 vorgesehene Ernennung zum Bischof für den Bereich Nordwest.
Seinen letzten Gottesdienst vor der im Zentralgottesdienst in Bielfeld geplanten Ernennung zum Bischof feierte Evangelist Jens Eberle in der Gemeinde Dortmund-Aplerbeck. Die Vorsteher des Bezirks Dortmund, bereits im Ruhestand befindliche Amtsträger aus dem Kreis der Bezirksleitung sowie weitere Wegbegleiter hatten sich zu diesem besonderen Gottesdienst eingefunden.
Die Hütte Gottes bei den Menschen
Als Grundlage für den Gottesdienst am Ende des Kirchenjahrs 2025, dem Ewingkeitssonnteg, diente Offenbarung 21,3–4: "Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: „Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“
Rückblick und Zuversicht
Unter dem Eindruck des zu Ende gehenden Kirchenjahres ermunterte Evangelist Eberle die Gemeinde zu einem dankbaren Rückblick:
„Trotz Sorgen und Tränen durften wir immer wieder erfahren, was Samuel bekannte: Bis hierher hat uns der Herr geholfen.“
Diese göttliche Hilfe gelte auch für die Zukunft.
Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen und beängstigender Zustände in der Welt erinnerte er an Jesu Worte: „Euer Herz erschrecke nicht.“ „Lasst euch nicht im Innersten erschüttern“, so der Evangelist. „Der Herr kennt unsere Ängste – und er schenkt Kraft und Mut. Deshalb dürfen wir vertrauen: Seine Macht, seine Liebe und seine Güte sind heute genauso wirksam wie damals.“
Die neue Schöpfung – Gottes Zukunft, die schon begonnen hat
Zentrales Thema der Predigt war die neue Schöpfung Gottes. Evangelist Eberle beschrieb sie als unvorstellbar herrlich und als künftige „Wohngemeinschaft“ mit Gott im neuen Jerusalem. Die Schrift bezeuge, dass diese neue Schöpfung eine göttliche Wahrheit sei, die alles Alte überstrahlen werde. „Das ist Gottes fester Heilsplan.“
Schon heute, so führte er aus, sollten Gläubige versuchen, im eigenen Umfeld, in Familie, Ehe und Gemeinde, etwas von dieser kommenden göttlichen Gemeinschaft sichtbar werden zu lassen, indem sie in Liebe, Güte und Rücksicht handeln.
Bei Gott seien Vergangenheit und Zukunft nicht getrennt. Für ihn existiere die neue Schöpfung bereits – und in gläubigen Menschen beginne sie schon jetzt. „Die Menschen, die einst dort leben werden, existieren also schon heute – diejenigen, die die Wiedergeburt aus Wasser und Geist empfangen haben.“ In ihnen lege Gott die neue Kreatur an, die sich durch das Wirken des Heiligen Geistes entfaltet. So entstehe bereits hier auf Erden eine kleine Vorschau auf die kommende Gemeinschaft mit Gott.
„Siehe, ich mache alles neu“ – Hoffnung gegen den Zeitgeist
Der Bezirksvorsteher unterstrich, dass Gott alles neu machen werde, und stellte dies dem heutigen pessimistischen Zeitgeist gegenüber. Dazu zitierte er einen Sinnspruch: „Der Zeitgeist macht alles alt. Der Mensch macht alles verkehrt. Der Tod macht alles stumm. Doch Christus spricht: Siehe, ich mache alles neu.“
Weitere Predigtbeiträge
Hirte Dietmar Ballosch erinnerte daran, dass die Offenbarung nicht vom Ende, sondern von der Zukunft bei Gott berichtet. Evangelist Stephan Wiese betonte die Kraft des Gottesdienstes und die spürbare Nähe Gottes in der versammelten Gemeinde. Evangelist Jörg von Oppenkowski lenkte den Blick auf das Heilige Abendmahl – einen Vorgeschmack auf das himmlische Mahl: „Wenn wir im Sakrament Jesus erkennen, der uns persönlich die Tränen abwischen will, dann beginnt die neue Schöpfung bereits im Herzen eines jeden, der Gott Raum gibt.“
28. November 2025
Text:
Günter Lohsträter,
Mario Schwarz
Fotos:
Günter Lohsträter
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
