Dortmund-Hörde. Zu einem besonderen Gemeindesonntag hatte Priester Dominik Alpers die Gemeinde Hörde am 4. Januar 2026 eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst bat er zu einem Sektempfang – verbunden mit seinem Abschied als Gemeindevorsteher.
Am 4. Januar 2026 hielt Dominik Alpers seinen letzten Gottesdienst als Vorsteher der Gemeinde Hörde. Bereits am 11. Dezember 2025 war er von Bezirksapostel Stefan Pöschel zum stellvertretenden Bezirksvorsteher ernannt worden (siehe Bericht). Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel hinweg hatte er die Gemeinde noch weiterhin geleitet.
Am 7. Januar 2026 entband Apostel Thorsten Zisowski ihn schließlich von der Aufgabe des Gemeindevorstehers und beauftragte Priester Thomas Ackermann mit der Leitung der Gemeinde Hörde.
„Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Die Predigt zum ersten Gottesdienst des neuen Jahres griff Gedanken auf, die Stammapostel Jean-Luc Schneider zum Jahresmotto 2026 „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ formuliert hatte. Zum Gottesdienstbeginn wählte Priester Alpers das ermutigende Lied „Lasst die Herzen immer fröhlich“.
Nach dem Verlesen des Bibeltextes für diesen Gottesdienst trugen Klavier und Sopran-Solo das bekannte Lied „Von guten Mächten treu und still umgeben“ vor – ein Wunsch des scheidenden Vorstehers. Zu Co-Predigten rief er Diakon Fabian Miroschnik sowie die Priester Henning Brauer und Martin Lohsträter auf, die ebenfalls Gedanken zum Jahresmotto einbrachten.
Ein besonderer Moment am Altar
Für seinen letzten Gottesdienst als Gemeindevorsteher äußerte Dominik Alpers den Wunsch, noch einmal allen Gläubigen persönlich die ausgesonderte Hostie darzureichen. Dieser Moment wurde von vielen als besonders feierlich und bewegend empfunden.
Segen zum Abschied
Nach dem Schlusssegen wartete eine Überraschung auf den scheidenden Vorsteher. Arno Mescheder hatte mit der Gemeinde vor dem Gottesdienst ein Segenslied eingeübt – währenddessen war in der Sakristei der Lautsprecher ausgeschaltet worden.
Mit den Worten: „Du hast so viele Male Segen bei Handlungen und Sakramentsspendungen in die Gemeinde getragen. Nun will dich die Gemeinde auch mit einem Segen verabschieden“, erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen und sangen zu Klavierbegleitung: „Gottes Segen behüte dich nun, Gottes Segen in all deinem Tun. Sei gesegnet, getröstet, gestärkt und geliebt von der Freude, die Gott dir heut gibt.“
Begegnung und Gemeinschaft
Im Anschluss an den Gottesdienst lud Dominik Alpers zu einem Empfang ein. Aus seiner pfälzischen Heimat hatte er Sekt und Traubensaft mitgebracht. Der Tisch war reich gedeckt mit herzhaften und süßen Speisen, auch Kaffee fehlte nicht.
Gespräche, Begegnungen und manches freundliche „Zum Wohle“ prägten das Beisammensein in den unteren Räumen der Kirche und rundeten diesen besonderen Gemeindesonntag ab.
22. Januar 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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