Dortmund-Eving. Apostel Thorsten Zisowski besuchte am Mittwoch, 3. Juni, die Gemeinde Dortmund-Eving und ordinierte im Gottesdienst eine Diakonin. In der Predigt ging es um Jesus Christus als festen Eckstein, der auch in unsicheren Zeiten Halt und Orientierung gibt.
Apostel Thorsten Zisowski besuchte am Mittwochabend, 3. Juni 2026, die Gemeinde Dortmund-Eving und ordinierte Annika Schuldt zur Diakonin. Die 32-Jährige stammt gebürtig aus Aachen und lebt seit 2022 in Dortmund. Mit der Ordination gehört sie nun zum Kreis der Geistlichen in Dortmund-Eving.
Seelsorge als Aufgabe
Vor der Ordination dankte der Apostel der jungen Frau für die Bereitschaft, den Ruf in ein geistliches Amt anzunehmen. Er erinnerte daran, dass das Diakonenamt unter anderem die Aufgabe habe, auf die Gemeinde zu achten und dafür Sorge zu tragen, dass niemand übersehen werde.
Besonders hob Apostel Zisowski die Fürbitte hervor. Die neue Diakonin solle für die Anliegen der Schwestern und Brüder in der Gemeinde vor Gott eintreten. Nicht immer müsse sofort ein Wort gesagt werden. „Nicht immer sagt dir der Heilige Geist, was jetzt zu sagen ist. Es bleibt auch mal ruhig und dann bleiben wir auch ruhig“, sagte er.
Nach ihrem Ja betete der Apostel um Vollmacht, Heiligung und Segen. Anschließend ordinierte er Annika Schuldt im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zur Diakonin für die Gemeinde Dortmund-Eving.
Jesus Christus als Fundament
Grundlage für die Predigt im Gottesdienst war das Bibelwort aus Jesaja 28,16: „Darum spricht Gott der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, der fest gegründet ist. Wer glaubt, der flieht nicht.“ Im Mittelpunkt stand Jesus Christus als fester Grund des Glaubens und als verlässlicher Halt in einer instabilen Welt.
Apostel Thorsten Zisowski griff den Gedanken des Ecksteins auf. Jesus Christus sei das Fundament, auf dem Glaube, Gemeinde und Kirche gegründet seien. Wer auf ihn vertraue, müsse vor den Unsicherheiten der Zeit nicht fliehen. Das Evangelium bleibe gültig, die Liebe Christi sei unwandelbar und seine Gnade ein tragfähiger Grund.
Freude in der Gemeinde
Gemeindevorsteher Frank Kotke zeigte sich nach dem Gottesdienst dankbar. „Für die Gemeinde war das ein ganz besonderer Moment und eine große Freude. Ich bin dankbar, dass unsere Diakonin Ja gesagt hat und sich dieser neuen Aufgabe stellen möchte“, sagte der Evangelist. Die Gemeinde Dortmund-Eving zählt nun sechs Diakone und elf Amtsträger im Priesteramt.
Zum Gottesdienst am Mittwochabend in Eving waren alle Geistlichen aus dem Bezirk Dortmund eingeladen, die keine anderweitigen Verpflichtungen hatten. So waren rund 200 Teilnehmer in das Kirchengebäude an der Evinger Straße gekommen.
10. Juni 2026
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Frank Schuldt
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