Dortmund-Marten. Die Gemeinde Marten hatte sich zu einem besonderen Gottesdienst versammelt: Gefeiert wurde die Silberhochzeit des Bezirksvorstehers des Bezirks Dortmund, Jörg von Oppenkowski, und seiner Frau.
Bezirksapostel Stefan Pöschel spendete dem Jubelpaar am Sonntag, dem 3. Mai 2026, den erbetenen Segen. Zahlreiche Familienangehörige, Freunde und Wegbegleiter waren aus diesem Anlass nach Marten gekommen.
„Kommet her“ – Einstimmung auf den Gottesdienst
Orgelspiel und Chorgesang vermittelten bereits vor Beginn eine festliche Atmosphäre. Mit dem Lied „Kommet her“ wurde eine Einladung an alle Anwesenden ausgesprochen. Der anschließende Chorvortrag „Ziehe deine Schuhe aus“ erinnerte daran, sich der Besonderheit des Ortes bewusst zu werden: „Denn hier ist Gottes Haus“.
Zu Beginn des Gottesdienstes trug der Gemeindechor aus der Liedersammlung „Jesus, ich komme zu dir“ (Bischoff Verlag), begleitet am Klavier, das Lied „Lass mich deine Liebe spüren“ vor. Während der Zwischenspiele wurden passende Bibelworte verlesen, etwa: „Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm (1. Johannes 4,16)."
Die Liebeserklärung des Gottessohns
Bezirksapostel Pöschel griff diesen Gedanken auf und zitierte aus dem Johannesevangelium: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe (Johannes 15,9) und weiter: „Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde (Johannes 15,9,12.13)“. So sei Gottesdienst neben Anbetung und Erkenntnisvermittlung auch die Vergewisserung: Gott liebt mich.
„Du bist unser Licht“ – Ansprache an das Jubelpaar
Ein kleiner Chor leitete mit dem Lied „Du bist unser Licht“ die Ansprache an das Silberhochzeitspaar ein, das sich dazu vor dem Altar eingefunden hatte.
„25 Jahre miteinander in der Ehe – was für ein Geschenk“, wandte sich der Bezirksapostel an die Jubilare. Dabei gehe es nicht um eine Zahl, sondern um eine gemeinsame Lebensgeschichte. Er erinnerte an die Trauung in der damaligen Gemeinde Kirchlinde sowie an weitere Stationen der vergangenen 25 Jahre.
Segen für den weiteren gemeinsamen Weg
Als Bibelwort stellte er Psalm 13,6 in den Mittelpunkt: „Ich traue darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst.“
Mit einem Augenzwinkern erwähnte er auch den Beginn des Psalms („Herr, wie lange noch?“), stellte jedoch klar, dass dies keinesfalls als Frage nach der Dauer der Ehe zu verstehen sei – sehr zur Erheiterung der Gemeinde.
Im Mittelpunkt stehe vielmehr das Vertrauen auf Gottes Gnade, die Freude über seine Hilfe und der Dank für seine Wohltaten. Vertrauen zeige sich im Geben und Nehmen sowie in der Fähigkeit zur Vergebung. Aus Gottes Hilfe erwachse die Kraft, einander beizustehen.
Im anschließenden Gebet spendete der Bezirksapostel den erbetenen Segen. Die Geistlichen der Gemeinde Marten sowie die Vorsteher des Bezirks Dortmund schlossen sich den Glück- und Segenswünschen an.
Heil ist nur durch Christus möglich
Die Predigtimpulse des Sonntags stützten sich auf Apostelgeschichte 4,12: „Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden (Apostelgeschichte 4,12)“.
Da der Wortlaut schwer zugänglich ist, zitierte der Bezirksapostel ergänzend die Übersetzung aus der Bibelausgabe „Hoffnung für alle“: „Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet uns“. Er erläuterte, dass Heil mehr bedeute als Sündenvergebung – es sei eine innere Erneuerung des Menschen. Apostel Zisowski ergänzte, dass es dafür notwendig sei, dem Geist Gottes mehr Raum zu geben.
16. Mai 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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