Lünen. Unter dem Leitthema "in dir geborgen sein ..." fand am Sonntag, dem 10. Dezember die diesjährige Andacht für Sternenkinder in der Neuapostolischen Kirche in Lünen statt.
Familienangehöriger, Freunde und Menschen, die sich mit ihnen verbunden fühlten, hatten sich zu einer besonderen Andacht zum Gedenken an ihre verstorbenen Kinder versammelt.
Bereits im Dezember 2015 fand in der Kirche in Lünen eine Andacht für Sternenkinder statt. In den Folgejahren waren die Kirchen der weiteren Lüner Stadtgemeinden der Evangelischen und Katholischen Kirche Gastgeber dieser ökumenischen Andachten.
In dir geborgen sein
„Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen“ (Hebräer 13,5), lautete der Bibeltext zur Andacht. Diese Zusage Gottes lasse Geborgenheit in ihm wachsen, so die Kernaussagen in einer kurzen Ansprache in der Andacht. So lautete auch das Leitthema der Andacht "In dir geborgen sein ..."
Das bedeute nicht, dass man im Leben vor Kummer und Sorge bewahrt bliebe, dass Angst ein Fremdwort sei und dass Schmerz und Leid nicht bei dem einen oder anderen Halt machten. In Gott geborgen zu sein heiße, um die Nähe und Gegenwart Gottes im Leben zu wissen sowie seine starke Hand zu spüren und festzuhalten, auch wenn einmal schwere Wege zu gehen seien.
Wortbeiträge und Musik
Gebete, weitere Auslegungen zum Thema, Fürbitten und Musik gaben der Feier eine besondere Note. Eine betroffene Mutter ließ in einem Gedicht an der Trauer um ihr Kind teilnehmen. Kerzen konnten entzündet und kleine Engelflügel aus Papier mit den Namen des Kindes beschriftet und in der gestalteten Mitte im Foyer abgestellt werden. Das gemeinsam gesungene Lied „Der mich sieht“ (Lied des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg zur Jahreslosung 2023) rundete die Andacht ab.
Einladung zum anschließenden Gespräch
Gerne nahmen die über 20 Teilnehmer die Einladung zum Gespräch und zur Begegnung bei Gebäck, Kaffee und Tee an.
Worldwide Candle Lighting
Ein Licht geht um die Welt. Am zweiten Sonntag im Dezember wird weltweit aller verstorbenen Kinder gedacht. So stellen an diesem Tag betroffene Familien um die ganze Welt um 19 Uhr brennende Kerzen in die Fenster. Die Lichter, die 24 Stunden die Welt umringen, sollen nicht nur die Erinnerung an die Kinder wachhalten, sondern auch Hoffnung vermitteln, dass es nicht immer vor lauter Trauer dunkel bleiben muss.
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