Dortmund. In der Woche nach dem Festwochenende zu Pfingsten 2026 aus Kapstadt (Neuapostolische Kirche in Südafrika) mit dem Wechsel in der internationalen Kirchenleitung lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Stadtkirche Sankt Petri ein.
Der Gottesdienst in Sankt Petri findet am Freitag, 29. Mai 2026, um 19.30 Uhr statt. Er will das Bewusstsein für das Geschehen zu Pfingsten als den "Geburtstag der Kirche" in den Fokus rücken.
„Vom Geist bewegt. Einander begegnen.“
Unter dem Leitwort „Vom Geist bewegt. Einander begegnen.“ greift der Gottesdienst die zentrale Botschaft von Pfingsten auf: die Kraft des Heiligen Geistes, die Menschen bewegt, verbindet und neue Gemeinschaft entstehen lässt. Gerade vor dem Hintergrund des kommenden Pfingstereignisses in Kapstadt wird dieser Gedanke besonders greifbar: Der Geist Gottes wirkt über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg und stiftet Einheit in Vielfalt.
Breite ökumenische Beteiligung
Gestaltet wird der Gottesdienst von den in der ACK Dortmund vertretenen Kirchen und Gemeinden. Dazu gehören der Evangelische Kirchenkreis Dortmund, die Katholische Stadtkirche Dortmund, die Neuapostolische Kirche in Dortmund sowie Gemeinden der Rumänisch- und Griechisch-Orthodoxen Kirche, der Alt-Katholischen Kirche, der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten).
Musikalisch wird der Gottesdienst durch Orgelmusik – an der Orgel Ulrich Hedtfeld – sowie durch Beiträge eines Teils des Chores „Herztöne“ gestaltet.
Obwohl Pfingsten im Kirchenjahr eine zentrale Stellung einnimmt, scheint seine Bedeutung in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend zu verblassen. Gemeinsame Lieder, eine Lesung aus dem Lukasevangelium und ein Predigtimpuls laden dazu ein, sich neu von der Botschaft des Pfingstgeistes inspirieren zu lassen.
Zeichen der Hoffnung und Begegnung
Ein besonderer Höhepunkt ist eine symbolische Aktion: Kerzen werden entzündet und weitergegeben – als Ausdruck dafür, dass Licht und Hoffnung weitergetragen werden. Ergänzt wird dies durch kurze Gesprächsphasen, die Raum für persönlichen Austausch schaffen.
Die Fürbitten werden ökumenisch gestaltet und von Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen christlichen Traditionen in Dortmund vorgetragen. Danach folgt das Vaterunser. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Segen.
Begegnung im Anschluss
Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle Besucherinnen und Besucher zu einem Imbiss eingeladen. Unter dem Leitgedanken „Einander begegnen“ besteht hier die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft über Konfessionsgrenzen hinweg zu erleben.
Vor Beginn des Imbisses wird Norbert Schilff, Bürgermeister und erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Dortmund, ein Grußwort der Stadtgesellschaft sprechen.
17. Mai 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
Medien:
Günter Lohsträter
Downloads
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
