Dortmund-Marten. Familie, Freunde, Wegbegleiter und Mitglieder der Gemeinde Marten versammelten sich am Dienstag, 27. August 2024, zur Trauerfeier für Edeltraud Griga. Die Glaubensschwester war am 7. August 2024 im Alter von 89 Jahren verstorben.
Eine große Trauergemeinde war in Präsenz und online zusammengekommen, um Edeltraud Griga die letzte Ehre zu erweisen. Priester Andreas Jandzinski aus der Gemeinde Kirchhörde führte die Trauerfeier durch.
Sie hat Spuren hinterlassen
Priester Jandzinski legte der Trauerpredigt das Bibelwort Hebräer 11,4 zugrunde: „Durch den Glauben hat Abel Gott ein besseres Opfer dargebracht als Kain, durch welchen er das Zeugnis erhielt, gerecht zu sein, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch den Glauben redet er noch, obwohl er gestorben ist.“
Genau wie Abel habe auch Edeltraud Griga sowohl durch ihre Persönlichkeit als auch ihre Lebensführung Spuren hinterlassen, so Priester Jandzinski. In der Trauerpredigt nahm er besonderen Bezug auf die für die Heimgegangene typische Fröhlichkeit, ihre Gottergebenheit, ihre Liebe zur Musik und ihre Zuwendung zum Nächsten bis ins hohe Alter.
Fröhlichkeit und Gottergebenheit
In Anlehnung an den biblischen Abel, der auch noch nach seinem Tod sowohl durch sein Gott wohlgefälliges Opfer als auch durch seinen Glauben „redete“ und hierdurch gleichsam als Vorbild dienen könne, nahm Priester Jandzinski Bezug auf die für Edeltraud Griga typische Fröhlichkeit. „Durch die Fröhlichkeit, die wir von ihr kannten, redet Edeltraud auch weiterhin zu uns, sie hat Spuren der Fröhlichkeit bei uns hinterlassen.“
In schwierigen oder traurigen Momenten des Lebens habe sich die Glaubensschwester nie von Gott abgewandt, das Gegenteil sei der Fall gewesen, so Priester Jandzinski. Beispielhaft nannte er in diesem Zusammenhang den Tod des Ehemanns und der Tochter. „Alles liegt in Gottes Hand“ sei ein typischer Ausdruck ihrer Gottergebenheit gewesen. Kraft habe sie in schwierigen Zeiten in den Gottesdiensten erfahren.
Liebe zur Musik und zum Nächsten bis ins hohe Alter
Ihre Liebe zur Musik habe Edeltraud Griga nicht nur für sich selbst genutzt, sondern auch zur Unterhaltung und Erbauung ihrer Mitmenschen. So habe sie es sich zur Aufgabe gemacht, andere Menschen durch Musik zu erfreuen. In mehreren Dortmund Seniorenheimen habe sie regelmäßig und ehrenamtlich mit ihren musikalischen Vorträgen auf der Mundharmonika für eine fröhliche Stimmung gesorgt.
Auch in der Gemeinde habe Edeltraud Griga mit ihrer Begabung gedient. So habe sie rund 70 Jahre lang in den Gemeinden Dortmund-Nord, Dortmund- Kirchlinde und zuletzt in Dortmund-Marten im Gemeindechor gesungen.
Unterstützung der Jugendseelsorge
„Edeltraud Griga hat sich bei ihren vielseitigen Aktivitäten nicht auf den Dienst an Menschen im Seniorenalter beschränkt, sie hatte auch ein Herz für Jugendliche“, so Evangelist Jörg von Oppenkowski, der Martener Gemeindevorsteher, in der Co-Predigt. In diesem Zusammenhang erinnerte er an die Veranstaltung „Martener Jugend kocht“ (wir berichteten), in deren Rahmen sich jugendliche Gemeindemitglieder bei ihrer Glaubensschwester für ihre regelmäßige Unterstützung bedankten.
Musikalische Erinnerungen
Mit herzlichen Worten und einem solistischen Liedvortrag erinnerte ein langjähriger musikalischer Wegbegleiter Edeltraud Grigas an die gemeinsam verbrachte Zeit mit vielen gemeinsamen Vorträgen in Pflegeheimen. Mit dem von der Verstorbenen sehr geschätzten und kraftvoll gesungenen Lied „Lasst die Herzen immer fröhlich“ verabschiedete sich die Gemeinde am Ende der Trauerfeier musikalisch von ihrer Glaubensschwester.
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