Dortmund-Marten. Angehörige, Freunde, Wegbegleiter und Gemeindemitglieder kamen am Dienstag, 29. April 2025, zur Trauerfeier für Friedrich-Wilhelm Funk zusammen. Der Glaubensbruder war am 9. April 2025 im Alter von 78 Jahren verstorben.
Eine große Trauergemeinde hatte sich versammelt, um Abschied von Friedrich-Wilhelm Funk zu nehmen. Priester Ilja Weigl, Gemeindevorsteher in Marten, führte die Trauerfeier durch. In der Trauerpredigt, die auf Bibelworte aus den Psalmen Bezug nahm, hob er besonders das Bestreben des Heimgegangenen hervor, die Nähe Gottes zu suchen. Ein weiterer Predigtbeitrag kam von Hirte Uwe Dietzel, der viele Jahre Gemeindevorsteher des Heimgegangen in Lütgendortmund war.
Schutz und Geborgenheit
„Wenn ein Mensch von uns geht, wird es still. Die Stimmen werden leiser, die Herzen schwer“, so Priester Weigl. In dieser Stille könne Psalm 36 tröstlich sein. Priester Weigl legte der Trauerpredigt die Verse 8 bis 10 zugrunde: „Wie köstlich ist deine Güte. Gott, dass Menschenkinder unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben! Sie werden satt von den reichen Gütern deines Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem Strom. Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.“
Der Psalmist zeichne ein Bild von Schutz und Geborgenheit. So habe auch Friedrich-Wilhelm Funk von Geburt an unter Gottes Schutz gestanden. Dies sei für den Heimgegangenen jedoch kein Selbstläufer gewesen, er habe den Schutz und die Geborgenheit des himmlischen Vaters stets aktiv im Gebet gesucht.
Die Quelle des Lebens
Der Psalmist zeichne ebenso ein Bild der göttlichen Quelle, so Priester Weigl weiter. Im Leben von Menschen gebe es Momente, in denen Kräfte schwänden oder Hoffnungen abnähmen. Gottes Quelle versiege nie. Friedrich-Wilhelm Funk habe immer wieder die Nähe zu dieser Quelle gesucht, selbst in Zeiten schwerer Krankheit habe er so oft wie möglich die Gottesdienste besucht.
In diesem Zusammenhang erinnerte Priester Weigl an das Lieblingskirchenlied des Heimgegangenen „Ich bete an die Macht der Liebe“. Hier werde eben diese Nähe zwischen Jesus Christus und dem gläubigen Menschen zum Ausdruck gebracht: „... du hast mich, ich hab dich erlesen“, zitierte Priester Weigl aus dem bekannten Kirchenlied. „Sucht auch ihr immer wieder die Nähe zu dieser Quelle“, so sein Rat an die Trauerfamilie.
Göttliches Licht
Im Psalm sei im Weiteren vom göttlichen Licht die Rede. Göttliches Licht erlösche nicht, es strahle über den Tod eines Menschen hinaus. So werde der Verstorbene nicht der Dunkelheit, dem Vergessen übergeben, sondern dem Licht, der Liebe Gottes. Die Hinterbliebenen dürften sich weiterhin durch den Glauben getröstet und geborgen fühlen, nahm Priester Weigl abschließend nochmals Bezug auf den Psalm.
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