Dortmund-Marten. Angehörige, Freunde, Wegbegleiter und Gemeindemitglieder kamen am Donnerstag, 12. Februar 2026, zur Trauerfeier für Heinz-Dieter Finke zusammen. Der Glaubensbruder war am 27. Januar 2026 im Alter von 82 Jahren verstorben.
Eine große Trauergemeinde hatte sich versammelt, um Abschied zu nehmen. Hirte Uwe Dietzel, langjähriger Vorsteher des Verstorbenen in der ehemaligen Gemeinde Lütgendortmund, leitete die Feier.
Freund, Feingeist, Freigeist
Hirte Dietzel beschrieb Heinz-Dieter Finke als einen Menschen, der Jesus Christus bedingungslos angenommen habe. Dies komme in seinem Lieblingslied „Einen Freund hab ich gefunden“ zum Ausdruck – gleichsam ein persönliches Credo des Verstorbenen. Aus dieser tiefen Glaubensverbundenheit habe er Freude, Trost und Sicherheit geschöpft. Zugleich sei er selbst für viele Menschen zu einem verlässlichen Freund geworden.
„Heinz-Dieter Finke war ein Feingeist und Freigeist“, würdigte Hirte Dietzel seine empfindsame, gebildete, sachliche und zugleich gelassene Persönlichkeit. Er habe Freundschaften gepflegt und die Zeit mit seiner Familie geschätzt – bei Reisen, im Ferienhaus in Frankreich, beim gemeinsamen Kochen und Genießen ebenso wie bei Wochenendausflügen mit dem Wohnwagen.
Aktiv im Leben, aktiv in der Kirche
Mehr als 30 Jahre war Heinz-Dieter Finke an der Fachhochschule Dortmund tätig, zuletzt als Verwaltungsdirektor und Vertreter des Kanzlers. Von 2008 bis 2013 gehörte er zudem dem Hochschulrat an. Auch nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn blieb er vielfältig engagiert und übernahm Ehrenämter in Schule, Schwimmverein und Kirche.
„In der Gemeinde war er ein Aktivposten“, betonte Hirte Dietzel und hob sein kirchliches Wirken hervor. In der Gemeinde Lütgendortmund wirkte Heinz-Dieter Finke als Sänger und Organist, engagierte sich im Gemeindegremium, im Seniorenkreis sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. „Die Kirche hat mein Leben insgesamt geprägt. Ich bin stolz darauf, christliche Werte vermittelt bekommen zu haben und diese umsetzen zu können“, zitierte der Hirte aus einem früheren Gespräch mit ihm.
Kraft aus dem Glauben
Als Leitwort der Trauerfeier wählte Hirte Dietzel das Bibelwort aus 1. Petrus 5,10: „Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen.“ Aus diesem Wort habe der Verstorbene in seinem Leben Kraft und Zuversicht gewonnen, so der Hirte. Besonders deutlich sei dies geworden, als er seine erkrankte Ehefrau Renate mit großer Hingabe pflegte, bevor sie im Jahr 2013 nach 46 glücklichen Ehejahren verstarb.
Mit dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Segen endete die Trauerfeier.
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