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Historischer Rundgang durch Dortmund-Aplerbeck

 

Dortmund-Aplerbeck. Zu den Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum der neuapostolischen Gemeinde in Aplerbeck gehörte auch ein geführter historischer Rundgang durch den Ort. Dazu versammelten sich am Donnerstag, 15. Juni 2017 (Fronleichnam), 25 Interessierte in der Kirche an der Ruinenstraße.

Günter Ehlers vom Aplerbecker Geschichtsverein führte die Gruppe und informierte anschaulich und kenntnisreich über ausgewählte historische Stätten Aplerbecks.

In der Nachbarschaft: die Katholische Kirche

Der erste Halt war bereits nach etwa 100 Metern an der benachbarten Römisch-Katholischen Kirche. „Die Bewohner Aplerbecks waren bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts evangelisch“, erläuterte Herr Ehlers. Erst durch die Industrialisierung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts seien viele Menschen ins Ruhrgebiet gekommen, die katholisch waren und sich zu einer Gemeinde zusammenfanden. Im Jahre 1880 konnte eine große Backstein-Kirche geweiht werden, die allerdings im Jahre 1974 abgerissen wurde. An gleicher Stelle wurde eine moderne Kirche errichtet. Das ebenfalls 1880 gebaute Pfarrhaus ist jedoch noch erhalten.

Die Ewalde – Missionare aus Irland

Viel Sehenswertes war vom Marktplatz aus zu betrachten: Günter Ehlers sprach zuerst über die „beiden Ewalde, den Schwarzen und den Weißen“, denen hier mit einer überlebensgroßen Bronzeplastik 1981 ein Denkmal gesetzt wurde: Die beiden Ewalde waren Missionare aus Irland, die den in dieser Gegend lebenden Menschen um 690 das Evangelium bringen wollten, ihre Haarfarbe unterschied sie. Sie wurden erschlagen und in die Emscher geworfen. Die toten Körper gelangten in den Rhein, in dem sie – so die Legende – rheinaufwärts bis Köln schwammen. In der Kölner Kirche St. Kunibert fanden sie ihre letzte Ruhestätte.

Als Nächstes betrachtete die Gruppe das Amtshaus aus dem Jahre 1907, ein markantes Gebäude. In ihm ist die Verwaltung des Stadtbezirks untergebracht. Im großen Sitzungssaal mit seinen prächtigen Buntglasfernstern tagt regelmäßig die Bezirksvertretung. Hier finden auch Trauungen im festlichen Rahmen statt.

Am Marktplatz

In der Ortsmitte sind eine Reihe historischer Gebäude, zu denen Günter Ehlers viel  Interessantes zu erzählen wusste. In Bezug auf die Geschichte der neuapostolischen Gemeinde sei angemerkt, dass in einem der Häuser am Markt zu Anfang des 20. Jahrhunderts die Familie des ersten Vorstehers, Karl Konrad, wohnte, in deren Wohnzimmer gelegentlich Hausgottesdienste gefeiert wurden.

Im großen Saal des Gasthauses „Postkutsche“ (seit 1950 Kino), hinter dem Amtshaus gelegen, fanden in den 20er Jahren von Aposteln gehaltene Gottesdienste statt, zu denen auch die Gemeinde Asseln eingeladen war.

Das Wasserschloss Haus Rodenberg

„Ein besonderes Kleinod Aplerbecks ist das Wasserschloss Haus Rodenberg, ein ehemaliger Rittersitz,“ erklärte Ehlers bei der nächsten Station. "Das Haupthaus ist nicht erhalten, jedoch eine Vorburg, die etwa 1690 gebaut wurde". Sie war bis 1985 in Privatbesitz und in schlechtem baulichem Zustand. Die Stadt Dortmund erwarb das Gebäude und renovierte es von Grund auf. Nun ist es ein Schmuckstück des Ortes und beherbergt die Volkshochschule, eine Gastronomie und ein Puppentheater.

Haus Rodenberg ist von einem Wassergraben, Gräfte genannt, umgeben. Zur Straße hin schließt sich ein großer Teich an. Von dort aus konnte die Gruppe sehr schöne Blicke auf das Wasserschloss genießen. Zum Rittergut gehörten auch mehrere Gärten, die von hohen Natursteinmauern umgeben waren. Ein Teilstück einer etwa 600 Jahre alten Mauer mit einem großen Torbogen ist erhalten und wurde Anfang dieses Jahres saniert. Hinter der Mauer entstand durch Pflanzung von mehr als 1300 Rosen ein hübscher Rosengarten, der zum Verweilen einlädt.

Die „Große Kirche“

Ein weiteres Baudenkmal Aplerbecks ist die evangelische „Große Kirche“ aus dem Jahre 1869, die im neugotischen Stil erbaut wurde. Die Gruppe konnte die imposante Kirche mit der ausgezeichneten Akustik  und einer großen Orgel aus dem Jahr 1870 auch von innen besichtigen.

Aus der Geschichte der neuapostolischen Gemeinde

Einige hundert Meter weiter war ein weiterer Halt vor einem Wohnhaus an der Köln-Berliner-Str. 71. Es wurde 1919 gebaut. Im Hof ließ seinerzeit der Eigentümer, Gustav Bartels,  einen Anbau errichten, in dem sich die Gemeinde Aplerbeck von 1919 bis 1928 versammelte. Während dieser Zeit erlebte sie ein starkes Wachstum.

Das älteste Bauwerk Aplerbecks

Die letzte Station des Rundgangs war das älteste in Aplerbeck erhaltene Gebäude: die mehr als 850 Jahre alte Georgskirche, eine Kreuzbasilika, an der Ruinenstraße. “Bis zum Jahre 1869 war die romanische Kirche Heimstätte der evangelischen Gemeinde. Nachdem die „Große Kirche“ geweiht worden war, ließ man die mittelalterliche Kirche zu einer Ruine verfallen, daher auch der Name der Straße“, so Günter Ehlers. Ab 1926 wurde das Gebäude zwar wieder errichtet, aber bis 1963 nicht als Kirche genutzt. Seit der erneuten Weihe feiert die evangelische Gemeinde hier regelmäßig ihre Gottesdienste in dem historischen Gebäude. Eine Organistin stellte kurz die Orgel vor.

Die Neuapostolische Kirche in Zukunft Teil des Besichtigungsprogramms

Als die Gruppe wieder die neuapostolische Kirche erreicht hatte, waren aus dem geplanten 90-Minuten-Rundgang zweieinhalb kurzweilige Stunden geworden. Günter Ehlers besichtigte noch die vor vier Jahren geweihte Kirche und äußerte den Wunsch, bei künftigen Führungen durch Aplerbeck, auch die neuapostolische Kirche mit in das Besichtigungsprogramm aufnehmen zu dürfen.

Evangelist Gerald Rockenfelder dankte Günter Ehlers herzlich für die beeindruckende Führung.

7. Juli 2017
Text: Heinz Helmut Bussemas
Fotos: Bernd Casper

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