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Zum 10. Mal Neujahrssingen International

 

Dortmund. Das traditionelle Neujahrssingen International in der Stadtkirche St. Petri fand 2019 zum 10. Mal statt. Am Sonntag, 20. Januar 2019, hatten sich Chöre von in Dortmund beheimateten fremdsprachigen christlichen Gemeinden zu einem vielfältigen Gotteslob eingefunden.

Die Chöre präsentierten Gesänge aus der christlichen Tradition dreier Kontinente. Etwa 200 Besucher hatten sich an diesem Sonntag in St. Petri versammelt.

Begrüßung

Pfarrer Wolfgang Buchholz, Vorsitzender des Geschäftsführenden Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Dortmund (ACK) und Pfarrerin Christina Biere vom Amt für Mission, Ökumene und kirchlicher Weltverantwortung der Evangelischen Kirche von Westfalen (MÖWe) eröffneten das Singen mit einem herzlichen Willkommen an Chöre und Zuhörer. Die MÖWe und die ACK sind zusammen Veranstalter der jährlichen Neujahrssingen.

Christina Biere wünschte allen, dass die christliche Musik aus den unterschiedlichen Kulturkreisen dazu beitragen möge, sich einander näher zu kommen. Sie lud alle Zuhörer ein, sich auf diese Art des gemeinsamen Gotteslobs beim Zuhören und Mitsingen einzulassen.

Kontrastreiche Vorträge

Zu Anfang des Neujahrssingens sangen alle gemeinsam zu kräftigen Orgelklängen das Lied „Amazing grace“. Als erster Chor trug der seit 35 Jahren in Dortmund bestehende Chor der katholischen polnischen Gemeinde in Dortmund einige Weihnachtslieder vor. Die Dirigentin begründete das mit der Tradition, nach der sich die Weihnachtszeit über 40 Tage erstreckt und am 2. Februar, dem Fest der Darstellung Jesu im Tempel, ende.

Den choralartigen Liedern in polnischer Sprache folgten als Kontrast geistliche Gesänge aus der koptisch-orthodoxen Tradition. Einige zur koptisch-orthodoxen Gemeinde Dortmund zählende Mönche und Diakone trugen in ihren liturgischen Gewändern Teile ihrer für europäische Ohren recht fremdartigen Liturgie vor. Die Gesänge begleiteten sie rhythmisch mit Zimbel und Triangel.

Koptisch-orthodoxe Kirche - eine der ältesten christlichen Kirchen

Der Priester der koptischen Gemeinde erläuterte zuvor den Zusammenhang, in welchem die Gesänge ihren Platz in den koptisch-orthodoxen Gottesdiensten  haben. Pfarrer Wolfgang Buchholz erinnerte daran, dass die koptische Kirche in Ägypten zu den ältesten Kirchen der Christenheit gehört und die koptischen Christen in Ägypten unter aktueller Christenverfolgung zu leiden haben. "Ihre Musik bereichert in besonderer Weise dieses Neujahrssingen, wir sind dankbar, dass Sie gekommen sind", richtete sich Wolfgang Buchholz an die Sängergruppe.

Fernöstliche Brillanz

Einen beachtlichen Akzent setzte ein kleiner Chor der koreanischen Gemeinde. Die Sängerinnen und Sänger aus Fernost brillierten mit einigen Liedern zur Klavierbegleitung. Die saubere Intonation - auch in den hohen Sopranlagen - und der engagierte Vortrag erhielten kräftigen Applaus.

Zwischen den Chorgesängen der fremdsprachigen Chöre hatten die Zuhörer Gelegenheit, bekannte Lieder zur Orgel- oder E-Piano-Begleitung zu singen: „Lobe den Herren“ und „Go, tell it in the mountain“.

Südeuropäischer Schwung

Zwei Chöre mit Sängerinnen und Sängern aus Portugal und Griechenland beendeten den Gesangsteil. Die Lieder in portugiesischer Sprache erklangen zur Orgelbegleitung und wurden mit viel Freude gesungen. Schließlich brachten die Musiker der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Dortmund mit ihren begeistert vorgetragenen Darbietungen mediterrane Fröhlichkeit in die Petrikirche: Sie sangen traditionelle Lieder mit stark rhythmischer Begleitung durch Bouzoukis (griechische Gitarren) und Akkordeon.

Einige Gesänge waren sogenannte „Kalanda-Lieder“. Kinder in Griechenland gehen zur Weihnachtszeit von Haus zu Haus und singen diese Lieder. Sie erhalten dafür kleine Geschenke. Als Antwort segnen die Kinder das Haus und seine Bewohner.

Gebets- und Schlussteil

Der Gebets- und Schlussteil wurde eingeleitet durch das von allen gemeinsam gesungene Lied "Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürchte mich nicht." Der Text geht auf einen katalanischen Spruch nach Jesaja 12,2 zurück. Dem internationalen Gepräge der musikalischen Darbietungen gemäß sangen alle diese Strophe nacheinander in den Sprachen deutsch, katalanisch, englisch und französisch.

Es folgten Fürbitten, bei denen vor allem die Einheit der Christen im Mittelpunkt stand, die aber auch Bitten um den Frieden und um einen respektvollen Umgang der Menschen miteinander zum Inhalt hatten. Mit dem gemeinsam gebeteten Vaterunser, dem Segen, den der Archimandrit Dr. Filitheos Maroudas von der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Dortmund sprach sowie dem von allen gesungenen Lied „We shall overcome“ endete das vielseitige etwa zweistündige 10. Neujahrssingen International.

ACK-Gastmitgliedschaft der neuapostolischen Gemeinden des Bezirks Dortmund

Neben Pfarrerin Christina Biere (MÖWe) und Pfarrer Wolfgang Buchholz (ACK Dortmund) war auch Pfarrer Andreas Bäppler als Beauftragter für die fremdsprachigen Gemeinden des evangelischen Kirchenkreises Dortmund mit der Moderation des Singens beteiligt. Ulrich Hedtfeld und Günter Lohsträter, Abgesandte der Neuapostolischen Kirche in Dortmund in die ACK  und dort Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses, waren beim Vortrag der Fürbitten beteiligt. Darüber hinaus begleitete Ulrich Hedtfeld die gemeinsamen Gesänge an der Orgel beziehungsweise am E-Piano.

Die Gemeinden der Neuapostolischen Kirche im Bezirk Dortmund besitzen seit Januar 2016 den Status der Gastmitgliedschaft in der örtlichen ACK. Das nächste von der ACK Dortmund gestaltete Fest wird eine ökumenische Agapefeier sein. Aus Anlass des 37. Deutschen Evangelischen Kirchtags in Dortmund, der am Fronleichnams-Wochenende vom 19. bis 23. Juni stattfindet, lädt die ACK Dortmund alle herzlich ein, am Freitag, 21. Juni 2019 um 19 Uhr in der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef, Heroldstraße 13 in 44145 Dortmund, das Fest gemeinsam zu feiern.

30. Januar 2019
Text: Heinz Helmut Bussemas, Günter Lohsträter
Fotos: Alexandros Ioakimidis-Lück

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