Schwerte. Bischof Bruns feierte mit der Gemeinde Schwerte am 22. November 2023 den Gottesdienst zum Buß- und Bettag. Die Ruhesetzung zweier Amtsträger und die Aufnahme eines neuen Gemeindemitglieds in Schwerte prägten diesen Gottesdienst.
Nach langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeit verabschiedete Bischof Manfred Bruns einen Priester und einen Diakon in den wohlverdienten Ruhestand. Eine Glaubensschwester, die künftig als neuapostolische Christin zur Gemeinde zählt, hieß der Bischof in einer feierlichen Handlung herzlich willkommen.
Anrecht auf alle Segenshandlungen der Kirche
Ute Becker, die seit einiger Zeit intensiven Kontakt mit der Gemeinde Schwerte pflegte, hatte den Wunsch geäußert, sich künftig zum neuapostolischen Glauben bekennen zu wollen. Bischof Bruns kam dieser Bitte gern nach und vollzog die Aufnahme in die Neuapostolische Kirche. Dazu bat sie der Bischof vor den Altar und nach ihrem öffentlichen Bekenntnis zum neuapostolischen Glauben und einem danach folgenden Segensgebet nahm der Bischof seine Glaubensschwester im Namen des dreieinigen Gottes in die Neuapostolische Kirche auf.
Sie habe wahrgenommen, dass sie in dieser Gemeinde ihre Seelenheimat gefunden habe, so der Bischof in seiner Ansprache vor der Handlung, die zuvor der Schwerter Gemeindechor mit dem Vortrag des Lieds „Jesu bleib in meinem Leben (Chorbuch 307)“ eingeleitet hatte.
Mit der Aufnahme habe sie nun die Berechtigung, dauerhaft am Sakrament des Heiligen Abend-mahls teilzuhaben und alle weiteren Segnungen der Kirche zu erhalten.
Ansprache zur Ruhesetzung
„Ihr wart feste Säulen in der Gemeinde und habt getreulich euren Dienst verrichtet“, würdigte Bischof Bruns den Einsatz der beiden Amtsträger Priester Pawlik und Diakon Hombitzer in seiner Asprache zu ihrer Ruhesetzung. Beide hätten in ihrem Leben Schicksalsschläge ertragen müssen, dabei aber nie an der Liebe Gottes gezweifelt und immer wieder Kraft gefunden, der Gemeinde mit ihren Gaben zu dienen.
20 Jahre priesterlicher Dienst
Peter Pawlik (56) hatte den Wunsch geäußert, aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amtsauftrag entbunden zu werden und etwas frühzeitig in den Ruhestand zu wechseln. Fast 20 Jahre lang hat er den priesterlichen Dienst in der Gemeinde versehen, über viele Jahre war er als Sonntagsschullehrer tätig. Seinen ersten Amtsauftrag erhielt er im Jahr 2002 durch den seinerzeitigen Apostel Klaus-Dieter König, der ihn auch zwei Jahre später zum Priester ordinierte.
Bischof Bruns beauftragte ihn, auch in seinem Ruhestand in der Krankenbetreuung aktiv zu sein und mit den Kranken das Heilige Abendmahl zu feiern.
Diakonischer Dienst reichte bis nach Finnland
Die Amtstätigkeit von Rolf Hombitzer (66) begann im Jahr 2002 in der damaligen Gemeinde Westhofen. Im Jahr 2010 bestätigte Apostel Klaus-Dieter König den Amtsauftrag für die Gemeinde Schwerte im Zuge der Fusion der Gemeinden Dortmund-Lichtendorf, Westhofen und Schwerte.
Aufgrund seiner zahlreichen beruflichen Auslandsaufenthalte war Rolf Hombitzer auch zeitweise für die Gemeinde Turku in Finnland als Diakon bestätigt. Er war dort mit Unterbrechungen über drei Jahre tätig. Ein zusätzlicher Dank des Apostels galt seiner Bereitschaft, sein Amt ein Jahr über die Altersgrenze hinaus auszuüben.
Dank für treue Dienste
Mit herzlichem Dank verabschiedete Bischof Bruns beide Amtsträger in den wohlverdienten Ruhestand und wünschte ihnen für die künftige Zeit Gottes Segen.
Zum Buß- und Bettag
Aus Anlass des Buß- und Bettags lag der Predigt der Bericht von der Begegnung Jesu mit dem Zöllner Zachäus zugrunde. Das Bibelwort dazu las der Bischof aus dem Lukasevangelium: „Da sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt. Zachäus aber trat herzu und sprach zu dem Herrn: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück (Lukas 19,7.8)."
Alle, die in der Gemeinde zusammenkommen, um den Kontakt zum Himmelreich zu suchen, alle die sich gemeinsam auf die Wiederkunft Jesu Christi vorbereiten wollen, um in sein Reich einzuziehen, müssten als ersten Schritt Buße tun, so Bischof Bruns. Dann solle man sich betrachten, wo eine Verbesserung nötig sei, um ganz den Ansprüchen des Herrn zu genügen. Das sei eine Aufgabe nicht nur für den Buß- und Bettag.
12. Januar 2024
Text:
Lutz Krupka,
Günter Lohsträter
Fotos:
Lutz Krupka
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