Kirchhörde. Nach fast 30 Jahren ehrenamtlichen Dienstes als Geistlicher in der Neuapostolischen Kirche trat Priester Burkhard Büdel in den Ruhestand.
Apostel Thorsten Zisowski versetzte Priester Burkhard Büdel (65) im Abendgottesdienst in Kirchhörde am 14. Februar 2024 in den Ruhestand. Zahlreiche Weggefährten waren dazu nach Kirchhörde gekommen. Die Nachbargemeinde Benninghofen nahm ebenfalls an dem Gottesdienst teil.
Letzter Predigtbeitrag
Letztmalig vor der Ruhesetzung bat Apostel Zisowski den Kirchhörder Priester an den Altar, um sich seiner Gemeinde zuzuwenden. In seiner sanften und den Gläubigen zugewandten Art ließ er noch einmal die Hingabe an seinen Amtsauftrag erstrahlen. Am liebsten wäre er persönlich zu jedem Einzelnen gegangen und hätte gedankt für die Art und Weise, wie er in seinem Dienen angenommen worden sei, so vermittelte er der Gemeinde seinen Dank.
Apostel Zisowski war fast geneigt, die Ruhesetzung aufzuschieben, bemerkte er schmunzelnd nach der Co-Predigt von Priester Büdel.
Fast 15 Jahre priesterlicher Dienst
Burkhard Büdel erhielt seinen ersten Amtsauftrag als Unterdiakon im Jahr 1995, fünf Jahre später wurde er als Diakon ordiniert und im Jahr 2010 empfing er das Priesteramt.
Von 1997 an war er fast 20 Jahre lang als Sonntagsschullehrer tätig und prägte die nachwachsende Generation der Gemeinde mit seiner besonderen Art der Zuwendung. „Ich war noch als Kind in der Sonntagsschule, als du mein Lehrer warst“, erinnerte sich der derzeitige Vorsteher der Gemeinde Kirchhörde, Priester Stephan Varlemann, bei seinen Dankesworten an den in den Ruhestand wechselnden Priester.
Segen für den Ruhestand
Apostel Thorsten Zisowski würdigte in seiner Ansprache zur Ruhesetzung von Priester Büdel die besonnene und gewinnende Art seines Dienens. Auch entgegnete der Apostel dem Hinweis des Priesters, im Gegensatz vieler Ruheständler, die 40 und mehr Amtsjahre aufzuweisen hätten, nur fast 30 Jahre gedient zu haben: „Nicht die Dauer zählt, sondern die Treue und Hingabe, mit der du diesen Dienst versehen hast“.
Mit herzlichem Dank, gerichtet an ihn und sein Frau Dragica, entband der Apostel Priester Büdel von seinem Amtsauftrag und in einem Gebet befahl er ihn und sein Haus dem mitfolgenden Segen Gottes an.
Ein Weisheitswort aus dem Alten Testament
Zur Predigt diente ein Wort aus den Sprüchen Salomos: „Denn ein Gerechter fällt siebenmal und steht wieder auf, aber die Frevler versinken im Unglück (Sprüche 24,16).“ Gerecht zu sein heiße nicht, vollkommen zu sein, rückte der Apostel den Blick auf die heilbringende Gnade Gottes.
Immer wieder aufzustehen, bei allen Unzulänglichkeiten mit Gott im Gespräch zu bleiben, zeichne einen Gerechten aus.
5. März 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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