Dortmund/Lünen. Zum letzten Konfirmandenunterricht vor ihrer Konfirmation trafen sich die diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Kirche in Lünen.
Acht junge Gläubige feiern am Sonntag, 21. April 2024, ihre Konfirmation in den Gemeinden Aplerbeck, Marten, Scharnhorst und Schwerte. Noch einmal stimmten sie sich gemeinsam ein auf ihren Tag.
Ihr sollt glaubensmündig werden
Daniel Jülich und Martin Breitkreuz, Jugendleiter aus Marten und Wambel, begrüßten am Dienstagabend, 9. April 2024 ihre jungen Glaubensgeschwister, die von ihren Eltern und Gemeindevorstehern begleiten wurden.
Nach einer Vorstellungsrunde moderierten die beiden Jugendleiter das Gespräch der Gruppe. Religionsmündig werde man per Gesetz, so eine Aussage im Gespräch, glaubensmündig werde man aber nicht einfach mit dem 14. Lebensjahr. Elternhaus, kirchliche Unterrichte und eigene Erfahrungen mit Kirche und Gott würden nun in den Entschluss münden, Gott auch die weiteren Wege im Glauben anzuvertrauen und das öffentlich vor der Gemeinde zu geloben.
Die Nagelprobe
Mit einem Aufgabenrätsel ging es in den zweiten Teil dieses letzten Konfirmandenunterrichts.
Zwei aus den anwesenden Erwachsenen gebildete Gruppen sollten mit der Gruppe der Konfirmandinnen und Konfirmanden in den Wettstreit treten. Die Aufgabe: Herauszufinden, wie man 14 große Nägel auf einem Nagelkopf lagern könne. Nach ausführlichem Fachsimpeln und Ausprobieren konnte keine Gruppe Erfolg vermelden.
„Ihr habt euch viel Mühe gemacht, um zu einer Lösung zu kommen“, lobte Martin Breitkreuz schließlich. Und er schränkte ein“ Warum habt ihr denn nicht nachgefragt?“
Zwei Lehren
Zwei wichtige Erkenntnisse wollten die Jugendleiter gern vermittelt wissen: „Wenn ihr im Leben und im Glauben an Grenzen kommt, die ihr nicht überwinden könnt, scheut euch nicht zu fragen. Fragt die, die euch lieben!“ Und: Viele Dinge kann man nicht allein bewerkstelligen. Gemeinsam geht es viel besser!“
„Nehmt an den Aktivitäten teil“, ermunterte Daniel Jülich seine jungen Glaubensgeschwister. Aus eigener Erfahrung wisse er, je mehr man sich einbringe, um so schöner werde es. Außer Gottesdiensten und Jugendstunden gebe es zahlreiche Gelegenheiten auch im Freizeitbereich, sich einzubringen und mitzumachen. Mit einer herzlichen Einladung erinnerte er auch an das diesjährige Jugendwochenende in Essen.
Den Nagel auf den Kopf getroffen
Martin Breitkreuz nahm schließlich noch einmal Bezug auf das mittlerweile fertiggestellte Nagelrätsel und beschrieb die drei Nägel, das das Gebilde zusammenhielten: Den Nagel, der alles trug, verglich er mit der Liebe, den unteren Nagel, der alles zusammen hielt, mit dem Glauben, und der oberen Nagel, der dafür sorgte, dass nichts auseinanderfiel, könne mit Gottvertrauen beschrieben werden
16. April 2024
Text:
Lutz Krupka,
Günter Lohsträter
Fotos:
Lutz Krupka
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