Dortmund-Aplerbeck. Einen gemeinsamen Bezirks-Gottesdienst für Jugendliche und Senioren hielt Evangelist Jens Eberle in Aplerbeck. Anschließend standen zwei Vorträge auf dem Programm und es gab für alle die Möglichkeit, auf dem Kirchenparkplatz ein Mittagessen einzunehmen und Gedanken auszutauschen.
„Alt und jung gemeinsam in Christus“, lautete das Motto des gemeinsamen Jugend- und Seniorengottesdienstes, den Evangelist Jens Eberle mit 278 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sonntag, dem 22. September 2024 feierte. In dieser Konstellation hat es bisher im Bezirk Dortmund noch keinen Gottesdienst gegeben.
Gemeinsam wachsen
Er riet anfangs der Predigt den Gläubigen, gemeinsam zu wachsen. Das Wachstum umfasse dabei die Zuneigung zueinander, das Verständnis untereinander und vor allem, Jesus Christus entgegenzuwachsen. Zudem ermunterte er die Gottesdienstteilnehmer aus den unterschiedlichen Altersgruppen zusammenzuwirken, wobei jeder seine ganz individuellen Möglichkeiten einsetzen könne. Dadurch sei man gemeinsam in Christus unterwegs und könne voneinander lernen – die Jungen von den Alten und die Alten von den Jungen.
Wer ist mein Nächster"
Der stellvertretende Bezirksvorsteher las als Grundlage für die Predigt das Bibelwort aus Lukas 10,29 vor: „Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster?“.
Mit Bezug auf das Bibelwort und eine Lesung des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter erwähnte Jens Eberle, dass dieses Gleichnis schon oft Grundlage für Gottesdienste gewesen sei. Dennoch könne man auch aus bekannten Geschichten oftmals noch neue Erkenntnisse gewinnen. Der Kreis unserer „Nächsten“ sei viel größer, als vielleicht gedacht und „Not“, wie sie im Gleichnis angesprochen werde, finde sich in anderer Form sowohl in Familien, Freundeskreisen, am Arbeitsplatz, als auch generell in unserer Gesellschaft. Er wies darauf hin, dass tätige Nächstenliebe Hilfe für andere Menschen bedeute. Dies könne manchmal bereits durch einfaches Zuhören geschehen.
Weitere Aspekte aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter
Priester Sven Wortmann hob in seinem Predigtbeitrag weitere Aspekte aus dem Gleichnis hervor. Zum einen sei diese Geschichte, die Jesus erzählte, völlig anders aufgebaut als normale Geschichten. Es gebe nur ganz wenige Einzelheiten, keinerlei Namen und die zweite Hauptperson trete erst sehr spät in Erscheinung. Fragen nach Details, die der Leser haben könnte, werden nicht beantwortet. Stattdessen gebe es klare Entscheidungen und Konsequenzen. Nur das sei wichtig!
Zudem nenne das Gleichnis die beiden Städte Jerusalem und Jericho, zwischen denen der gefahrvolle Weg verläuft. Jerusalem galt damals als Zentrum des Judentums mit vielen Traditionen, während die Oasenstadt Jericho eine Stätte der Freude war. Mit einem Augenzwinkern verglich Priester Wortmann Jerusalem mit den Senioren und Jericho mit der Jugend. „Der Weg dazwischen verläuft aber in beide Richtungen. Gott sorgt dafür, dass die Alten die Jungen verstehen und die jungen Leute auch die Senioren respektieren.“
Priester Casper riet in seiner Co-Predigt, den Weitblick der Liebe niemals aus dem Herzen zu verlieren.
Mittagessen für alle und zwei Vorträge
Im Anschluss an den Gottesdienst bereiteten die Jugendlichen einen Imbiss vor. Bereits am Vortag hatten sie rund fünf Stunden lang zusammengesessen, um Kartoffeln, Eier, Fleischwurst und Gewürzgurken zu einer riesigen Menge Kartoffelsalat zu vermengen. In der Mittagspause überreichten die Jugendlichen allen Anwesenden ein Lesezeichen mit dem Tagesmotto "Alt und jung gemeinsam in Christus".
Während der letzten Vorbereitungen zum Imbiss erläuterte Priester Wortmann im Kirchensaal Details zur Jugendarbeit im Bezirk Dortmund, die heute ganz anders abläuft als zu den Zeiten, in denen viele der anwesenden Senioren im jugendlichen Alter waren.
Nach dem Mittagessen bei strahlendem Sonnenschein nahm Bezirksapostel i.R. Armin Brinkmann interessierte Zuhörer mit auf eine Bilderreise durch Israel, die unter dem Motto „Auf den Spuren des Herrn“ stand.
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