Dortmund-Marten. Am Sonntag, 17. März 2024 empfingen Paula und Diakon. i.R Winfried Fürsich den Segen zu ihrer eisernen Hochzeit. Die beiden Jubilare blickten dankbar auf 65 gemeinsame Ehejahre zurück.
Den Gottesdienst mit der Segensspendung zur eisernen Hochzeit hielt Bischof Manfred Bruns. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Familie und Gemeinde, zahlreiche Wegbegleiter vor Ort und Gemeindemitgliedern, die den Gottesdienst am Telefon oder per IPTV von zuhause verfolgten, feierten mit dem Jubelpaar das Fest zur eisernen Hochzeit.
„Jetzt nehmen wir euch in die Mitte“
Mit den Worten „Jetzt nehmen wir euch in die Mitte“ bat der Bischof die beiden Jubilare vor den Altar, um die Segenshandlung durchzuführen. Der gemischte Chor erfüllte mit dem Lied „Der Heiland sorgt für dich“ den musikalischen Wunsch des Paares. „Der Heiland sorgt für dich, für euch, täglich aufs neu – dies ist nicht nur euer Herzenswunsch, es ist zudem eine Zusage des Allerhöchsten“, so der Bischof.
Der Segensspendung legte Bischof Bruns das Bibelwort aus Psalm 65,5 zugrunde: „Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen; der hat reichen Trost von deinem Hause, deinem heiligen Tempel.“ Dies gelte selbstverständlich für beide als Ehepaar und nicht allein für den Einzelnen, auch wenn der Psalmist es so formuliert habe.
Die Gemeinde als Zuhause
„Die Gemeinde ist euer Zuhause und vergleichbar mit den Vorhöfen, dem heiligen Tempel des Bibelwortes.“ Gott werde die beiden weiterhin versorgen, versicherte der Bischof. „Ihr habt die Liebe Jesu erlebt, er ist euer Seelenfreund.“ Das ändere sich nicht. Das Ziel im Glauben sei dasselbe geblieben: Die Wiederkunft Jesu Christi, die dem eisernen Hochzeitspaar stets wichtig gewesen sei.
Wenn man auch nicht wisse, was vor einem liege, so hatte Evangelist Jörg von Oppenkowski, der Martener Gemeindevorsteher, in seinem Predigtbeitrag gesagt, könne man doch zurückblicken und Kraft aus der Gewissheit ziehen: „Wir gehen den Weg mit Gott, mit Jesus Christus.“
Die Erneuerung des Ehesegens sei nun veredelt mit der Dankbarkeit des Jubelpaares, betonte der Bischof: Dankbarkeit für die Fürsorge Gottes, Dankbarkeit für die gemeinsame Tochter, Dankbarkeit für die erlebten Ehejahre.
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