Dortmund. Die Gemeinde Dortmund-Marten war Gastgeber für die diesjährigen Konfirmationsjubilare. Der Bezirksvorsteher, Evangelist Jens Eberle, hieß sie inmitten der Gemeinde Marten herzlich willkommen.
Die jüngsten Jubilare begingen den 25. Jahrestag ihrer Konfirmation. Neben den goldenen Jubilaren, die vor fünfzig Jahren ihr Gelübde abgegeben hatten, feierten auch einige ihr 60. oder gar ihr 70-jähriges Konfirmationsjubiläum.
Nach dem Gottesdienst waren die Jubilare eingeladen, bei einem Glas Sekt, weiteren Kaltgetränken sowie Kaffee und Kuchen Erinnerungen aufzufrischen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zahlen sind nicht alles
Zu Beginn des Gottesdienstes überraschte der Martener Kinderchor sowohl den Dienstleiter als auch die Gemeinde mit einem munteren Liedvortrag, für den Evangelist Eberle sich herzlich bedankte.
Sodann sprach er den Jubilaren Segenswünsche aus und dankte für ihr Festhalten an dem vor vielen Jahren gegebenen Treuegelöbnis. Er erinnerte an Zeiten, in denen in den Bezirken nicht selten einhundert junge Gläubige ihre Konfirmation feierten. „In diesem Jahr waren es in Dortmund sechs Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ihr Gelübde abgaben. Doch die Zahlen seien nicht alles, viel wichtiger sei das Bemühen, das Gelübde zu bewahren und zu halten.
Absage- und Bekenntnisformel
Der Bezirksvorsteher machte noch einmal bewusst, dass das Gelöbnis zwei wichtige Bestandteile enthält: Die Absageformel „Ich entsage dem Teufel …“ und die Bekenntnisformel „… und übergebe mich dir …“.
Anschließend zitierte er aus dem Konfirmandenbrief des Jahres 1965 – dem Jahr, an dem die Jubilare vor 60 Jahren ihre Konfirmation gefeiert hatten. Der seinerzeitige Stammapostel Walter Schmidt habe ihnen unter anderem geschrieben: „Möge Euch das Wort des Psalmisten alle Tage Stecken und Stab sein: Wohl dem, der den Herrn fürchtet und auf seinen Wegen geht (Psalm 128, 1).“
Zwar hätten die Konfirmandenbriefe in jener Zeit noch einen anderen Charakter gehabt als heute, räumte er ein, aber die Zielrichtung sei stets dieselbe geblieben: Die Ermunterung zu einem Leben mit Gott und zu Gott hin. Dazu wünsche er allen auch künftig Gottes Segen.
2. Juli 2025
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Lutz Krupka
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