Dortmund. Der Dortmunder Bezirkschor Herztöne präsentierte in der vollbesetzten Großen Kirche der Evangelischen Georgs-Kirchengemeinde in Aplerbeck sein diesjähriges Konzertprogramm. Die Besucher erwartete eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassik und Musical. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Instrumentalstücke für Klavier und zwei Violinen sowie einen Auftritt der „Herztönchen“.
Am Samstag, dem 8. November 2025 erlebte das Publikum eine musikalische Reise durch verschiedene Genres. Klassische Chormusik von Mendelssohn wechselte sich ab mit Liedern aus dem Musical Tabaluga von Peter Maffay sowie einem Medley aus Les Misérables in einem Arrangement von Ed Lojesky. Den krönenden Abschluss bildete der eindrucksvolle Vortrag des Gefangenenchors aus Verdis Oper Nabucco.
Vielfalt von Klassik bis Moderne
Für besondere musikalische Momente sorgten Marian Nickel am Flügel sowie Rebecca Wendt und Daniel Siebert an den Violinen. Sie interpretierten zwei Stücke aus Dmitri Schostakowitschs „Five Pieces for Two Violins and Piano“. Auch ein Beitrag mit Chormusik von John Rutter durfte im Programm der Herztöne nicht fehlen.
Mit vier Werken des zeitgenössischen Komponisten Timo Böcking zeigte der Chor eindrucksvoll die Bandbreite moderner geistlicher Musik. Großen Applaus erhielt zudem der Vortrag „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus Tabaluga, den der Chor gemeinsam mit den „Herztönchen“, einem kleinen Kinderchor, darbot.
Musik trifft Mitgefühl – Benefiz für Dunkelbunt
Die Konzertbesucher waren aufgerufen, ihre Spenden zur Unterstützung der Chorarbeit und zur Förderung des Ambulanten Erwachsenen-Hospizdienstes Dunkelbunt in Dortmund zukommen zu lassen. Dieser Dienst begleitet schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase – zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus.
„Wir sind da, wenn Worte fehlen. Wir hören zu, halten die Hand, schaffen Normalität in einer Zeit, die oft alles andere als normal ist – unabhängig von Religion, Herkunft oder Lebensgeschichte“, erklärte Kathrin Im Winkel vom Hospizdienst zu Beginn des Konzerts. Besonders am Herzen lag ihr das Projekt „Letzte Wünsche“, bei dem große wie kleine Herzenswünsche erfüllt werden. Sie schenken den begleiteten Menschen ein letztes Stück Leben, Freude und Nähe.
4.000 Euro spendeten die Konzertbesucher insgesamt. Der Chor zeigt sich sehr dankbar für diese großzügige Unterstützung. Inzwischen konnte die Hälfte des Betrags bereits an den Hospizverein übergeben werden.
4. Dezember 2025
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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