Schwerte. Am zweiten Advent 2025 feierte die Gemeinde Schwerte ihr Weihnachtsfest und erlebte zuvor einen besonderen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung. In Begleitung von Apostel Thorsten Zisowski war Bischof Jens Eberle mit nach Schwerte gekommen.
Nur wenige Tage nach seiner Ernennung zum Bischof besuchte Jens Eberle seine Heimatgemeinde. Von 2008 bis 2020 war er in Schwerte als Gemeindvorsteher tätig. 2019 wechselte er als stellvertretender Bezirksvorsteher in die Leitung des Kirchenbezirks Dortmund. Im März 2025 beauftragte ihn dann Bezirksapostel Pöschel zum Leiter des Bezirks. Jetzt kam er in Begleitung von Apostel Zisowski als Bischof in seine ehemalige Wirkungsstätte.
Predigtwort aus dem Johannesevangelium
Apostel Zisowski predigte im Gottesdienst zum zweiten Advent über ein Wort aus dem Johannesevangelium 3,19-21: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“
Die Dinge richtig tun – aus der Verbindung mit Gott
Das Bibelwort fordere zur Entscheidung auf, entweder das Böse oder das Gute, die Wahrheit zu tun. „Vermutlich gelingt uns kaum eine Woche, ohne dass wir außerhalb der Linien und Regeln des Evangeliums geraten“, sagte Apostel Zisowski selbstkritisch.
Jesus sei als Mensch auf die Erde gekommen und habe frühzeitig die Sünde erkannt und gemieden. Er habe seine Kraft aus der Verbindung zu Gott, seinem Vater, geschöpft. Der Apostel ermunterte die Gläubigen, ebenso aus der Verbindung zu Gott Kraftquellen im eigenen Lebens zu nutzen, um Jesus ähnlicher zu werden.
Impuls zur Heiligen Versiegelung
In seiner Ansprache zur Heiligen Versiegelung von Mina Groenemeyer erinnerte Apostel Zisowski an einen Hinweis von Stammapostel i.R. Wilhelm Leber, den er anlässlich einer Ansprache zur Heilgen Versigelung an Eltern gerichtet hatte.
Er habe damals über die drei "L" gesprochen: Lieben – die Aufgabe, zu lieben bleibt ein Leben lang, auch über das Erwachsenwerden des Kindes hinaus. Lenken – Eltern helfen ihren Kindern, den richtigen Weg zu finden: in Schule, Ausbildung und im Glauben. Dabei sollen Werte vermittelt werden und nicht nur Pflichten. Und schließlich: Loslassen – der schwierigste Teil für Eltern, der sich über Jahre vollzieht und umso leichter fällt, je mehr Gutes in die Seele des Kindes gelegt wurde.
Weihnachtsfeier mit Musik und Freude
In der anschließenden Weihnachtsfeier stellte Jutta Wendt die Entstehung des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ aus dem Jahr 1818 vor. Gedichte und Lieder bestimmten das Programm. Die jüngsten Kinder sangen fröhlich „In der Weihnachtsbäckerei“ und wurden anschließend beschenkt.
Ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken lud im Anschluss zu Begegnungen und Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre ein.
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
