Dortmund. Bei Gebeten um den Frieden und beim Anstoß zum Dialog waren im Jahr 2024 wieder neuapostolische Gemeinden des Bezirks Dortmund beteiligt. Christen, Juden und Muslime standen gemeinsam für ein friedliches Miteinander von Religionen und Kulturen ein.
Das jährlich stattfindende Neumarktfest und das im Zweijahresrhythmus veranstaltete Brückenfest rund um den Phoenixsee und den Platz an der Schlanken Mathilde in Hörde werden mit einem interreligiöen Gebet eröffnet. Wieder beteiligt waren die Evangelische, die Katholische und Neuapostolische Kirche mit ihren örtlichen Gemeinden und die DITIB-Moschee in Dortmund-Hörde.
Beim interreligiösen Fußballturnier im Dortmunder Hoeschpark war die Neuapostolische Kirche zum zweiten Mal mit jungen Menschen aus einigen Dortmunder Gemeinden vertreten, Schirmherr ist der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal.
Gebet der Vereinten Nationen
Neben einigen Grußworten der jeweiligen Vertreter der Kirchen und der Moschee sprachen in Hörde alle gemeinsam die verkürzte Fassung des Gebets der Vereinten Nationen, wie es im katholischen "Gotteslob" abgedruckt ist:
"Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen."
Wer von den Gästen mitbeten mochte, war herzlich dazu eingeladen. Beim Brückenfest gebärdete eine Gebärdendolmetscherin die gesprochenen Texte für hörgeschädigte Menschen.
Anstoß zum Dialog
Im Hoeschpark beim Fußballturnier hieß das Motto: "Anstoß zum Dialog". Respekt, Fairness und Toleranz waren die tragenden Elemente des Turniers. Allen Beteilgten ging es darum, ein Zeichen für den Frieden zu setzen.
Heike Proske, die Superintendentin des evangelischen Kirchenkreises Dortmund, sprach zusammen mit Vertretern des Rats der Muslimischen Gemeinden und der Jüdischen Kultusgemeinde Dortmund einen Friedensgruß der Religionen.
Zum Abschluss des Turniers überreichte der Oberbürgermeister allen Mannschaften einen Pokal und stand zu Gruppenfotos bereit.
25. Oktober 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Björn Hillebrand,
Günter Lohsträter
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