Dortmund. Auf unterschiedliche Weise feierten die Gemeinden des Bezirks Dortmund den Erntedanktag 2024. Allen gemeinsam war der Gottesdienst am Sonntag, dem 6. Oktober 2024.
In vielen Gemeinden schmückten die Gläubigen die Altäre und bezeugten damit ihre Dankbarkeit gegenüber dem Geber aller guten Gaben. Spenden an die örtlichen Tafeln haben sich rund um das Erntedankfest etabliert.
Gottes Zusage der Bewahrung der Schöpfung
In den Erntedankpredigten in diesem Jahr ging es um den Dank für Gottes Fürsorge, die er dem Menschengeschlecht nach der Sintflut zugesagt hatte: "Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8,22)."
In Lünen begann der Erntedanksonntag mit einer Überraschung für die Gemeinde. Die Kinder hatten mit Unterstützung ihrer Sonntagsschullehrerinnen eine kleine Geschichte vorbereitet. Mit vielen kleinen, aber interessanten Geräuschen brachten sie der Gemeinde die Errettung Noahs, seiner Familie und der vielen Tiere ganz plastisch nahe. Die Gemeinde bedankte sich dafür mit einen kräftigen Applaus.
Der Regenbogen – das Symbol für ein Versprechen
Evangelist Stephan Wiese, der Lünener Vorsteher, erläuterte in der Predigt noch einmal die Geschichte von Noah und erinnerte daran, dass Gott zum Zeichen des am Ende der Sintflut gegebenen Versprechens: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ einen Regenbogen an das Firmament gesetzt habe.
Zur Dankbarkeit über Gottes verlässliche Zusage zähle auch ein verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung..
Gott ist wie ein Regenbogen
Die Kinder in Lünen beendeten auch den Gottesdienst. Sie trugen ein Lied vor, das Gott in seinen vielfältigen Wirkweisen beschreibt. „Gott ist wie ein Regenbogen“ heißt die erste Strophe. Weitere Liedstrophen vergleichen Gott mit einer Jacke, die Wärme, Geborgenheit, schenkt oder mit einem Sturzhelm, der schützt. "Das ist eine in Ohr und Herz gehende Melodie," so eine der vielen dankbaren Rückmeldungen aus der Gemeinde.
Auch in Dortmund-Marten trugen Kinder der Vorsonntags- und Sonntagsschule zusammen mit ihren Lehrerinnen mit ihren Vorträgen zur Gestaltung des Gottesdienstes mit Liedern zum Erntedank bei. In Dortmund-Hörde hatten die Kinder mit ihren Handabdrücken Dankeskarten gestaltet und sie sichtbar für die gesamte Gemeinde an der Altarfront befestigt. In Benninghofen präsentierten sich dankbare Kinder auf einer Fotocollage.
Brot und Korn
Auf weiteren Fotos aus einigen Gemeinden sind Brote und Kornähren auf und um den Altar dekoriert. Sie erinnern an eines der Grundnahrungsmittel in unseren Landen - ein Lebensmittel, das aus der Verlässlichkeit Gottes von Aussaat und Ernte jeden Tag neu zur Verfügung steht. In Hombruch zierte eine große aus Maiskolben gestaltete Sonnenblume den Altar.
Nach den Gottesdiensten gab es in den meisten Gemeinden noch einen Imbiss. Die reichlich gesammelten und von den Gemeindemitgliedern gespendeten Lebensmittel und Hygieneartikel sind mittlerweile an die Dortmuder Tafeln übergeben worden.
25. Oktober 2024
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Aus den Gemeinden
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