Dortmund-Hörde. In der Gemeinde Hörde gab es einen Wechsel in der Gemeindeleitung: Apostel Thorsten Zisowski beauftragte Priester Thomas Ackermann als Vorsteher der Gemeinde und entband Priester Dominik Alpers nach nahezu fünfjähriger Tätigkeit als Hörder Gemeindevorsteher von dieser Aufgabe.
Im Gottesdienst am Mittwoch, dem 7. Januar 2026 wurde Priester Alpers durch Apostel Zisowski mit herzlichem Dank für seine Zeit als Gemeindeleiter in Hörde aus dieser Aufgabe entbunden. Der Wechsel wurde notwendig, weil Priester Alpers im Dezember 2025 zum stellvertretenden Bezirksvorsteher für den Bezirk Dortmund ernannt wurde.
Dominik Alpers hatte die Leitung der Gemeinde Hörde im November 2021 übernommen. Damals trat er die Nachfolge von Evangelist Wilko Wolloscheck an, der in den Ruhestand ging.
Lobgesänge im Gottesdienst
Im Mittelpunkt der Predigt des Mittwochabendgottesdienstes stand der biblische Bericht des Evangelisten Lukas über den Lobgesang des Propheten Simeon auf das Jesuskind. Als Grundlage diente das Bibelwort aus Lukas 2,29–32: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht zur Erleuchtung der Heiden und zum Preis deines Volkes Israel.“
In seiner Ansprache an die beiden Priester erinnerte der Apostel an den Gottesdienst im Jahr 2021, in welchem er Priester Alpers als Vorsteher für Hörde beauftragt hatte. „Damals war der Lobgesang des Zacharias Gegenstand der Predigt im Gottesdienst, heute ist es der Lobgesang des Propheten Simeon.“ Und er fügte schmunzelnd hinzu: „In Hörde geschehen Vorsteherwechsel immer mit Lobgesang.“
Apostel Zisowski erwähnte, dass der Bezirksapostel der Gemeinde Hörde bereits bei der Ernennung von Priester Alpers zum stellvertretenden Bezirksvorsteher am 11. Dezember 2025 für ihre Bereitschaft gedankt hatte, ihren Vorsteher für diese neue Aufgabe freizugeben. Nun wandte sich Apostel Zisowski auch an die Gläubigen in Schwerte: „Ich weiß, dass es auch euch nicht leichtfällt, euren langjährigen Priester als Vorsteher nach Hörde zu verabschieden und danke euch für euer Verständnis.“
Thomas Ackermann - ein Hörder Kind
In einigen Grußworten im Hörder Gemeindebrief für den Januar 2026 schrieb der künftige Vorsteher, dass er ja eigentlich kein Fremder in Hörde sei: „Meine Eltern, Groß- und Urgroßeltern stammen aus Hörde und ich selbst bin in Hörde getauft worden. Also bin ich auch ein „Hörder Jung“.
Mit der Gründung der Gemeinde Westhofen im Jahr 1965 wechselte die Familie Ackermann dorthin. In Westhofen begann im Jahr 1987 für Thomas Ackermann der diakonische Dienst, zuerst als Unterdiakon und ab 1993 als Diakon. Im Jahr 1998 wurde er als Priester für Westhofen ordiniert. Seit der Fusion von Westhofen mit Schwerte im Jahr 2010 übte er seinen priesterlichen Dienst in Schwerte aus.
Erfahrener Jugendseelsorger
Die Beauftragung als Vorsteher für die Gemeinde Hörde empfing Thomas Ackermann kniend durch Gebet und Handauflegung des Apostels, womit er ihm Segnung und Heiligung spendete.
In der Ansprache zur Beauftragung würdigte Apostel Zisowski die langjährige und verantwortungsvolle Mitarbeit in der Jugendseelsorge in den Dortmunder Bezirken, in Westhofen und Schwerte. „Ihr erhaltet einen fleißigen und erfahrenen Seelsorger“, so der Apostel an die Hörder gerichtet und wünschte Priester Ackermann ein gutes Einfinden in die neue Aufgabe.
21. Januar 2026
Text:
Günter Lohsträter
Fotos:
Günter Lohsträter
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