Dortmund-Marten. Seit 50 Jahren gehen Margit und Ulrich Stillert gemeinsam den Lebensweg. Im Gottesdienst am Sonntag, 14. Mai 2026, empfingen die Eheleute den Segen zur goldenen Hochzeit.
Zehn Jahre nach dem Segen zur Rubinhochzeit (wir berichteten) hatten sich nun neben der Gemeinde Familienangehörige, Freunde und Wegbegleiter von Margit und Ulrich Stillert zum Gottesdienst in Dortmund-Marten versammelt, um mit den beiden das goldene Hochzeitsjubiläum zu feiern. Priester Ilja Weigl, Gemeindevorsteher in Marten, führte den Gottesdienst durch.
50 Jahre gemeinsamer Weg – Ein dankbarer Rückblick
Ein kleiner Chor leitete die Segenshandlung mit dem Lied „Freut euch in dem Herrn allewege“ ein. „50 Jahre, das ist mehr als eine Zahl“, so Priester Weigl zu Beginn seiner Ansprache an das Goldhochzeitspaar. Vieles gäbe es zu berichten, sowohl Freudiges als auch Trauriges. In diesem Zusammenhang las der Gemeindevorsteher ein Gedicht vor, das Ulrich Stillert unter dem Titel „Ein dankbarer Rückblick“ anlässlich des Ehejubiläums verfasst hatte.
Verbundenheit zu Kirche und Gemeinde
In weiteren persönlichen Worten brachte Priester Weigl die Verbundenheit der Eheleute zu Kirche und Gemeinde zum Ausdruck. Diese habe sich auch in dauerhafter Mitarbeit gezeigt. Beispielhaft nannte er die Gründung und langjährige Leitung des Martener Flötenchors über viele Jahre durch Margit Stillert, ebenso die über fünfunddreißigjährige Tätigkeit Ulrich Stillerts im priesterlichen Dienst, ebenso als Sonntagsschul- und Religionslehrer. „In allem seid ihr offen für Veränderungen gewesen. In allem seid ihr bei Gott geblieben.“
Nur Jesus gewinnen
Priester Björn Hillebrand erinnerte an viele gemeinsame Seelsorgebesuche, die er als Diakon gemeinsam mit Priester Stillert unternommen habe und ebenso an den letzten Predigtbeitrag Ulrichs Stillert im Rahmen seiner Ruhesetzung im Januar 2015 (wir berichteten). In diesem Beitrag habe Ulrich Stillert seine jahrzehntelange seelsorgerische Tätigkeit folgendermaßen zusammengefasst: „Gott ist größer als wir ihn denken können! Seine Liebe ist unermesslich, seine Gnade unergründlich!" Der Sinn des Lebens eines gläubigen Christen, den auch er als Ruheständler weiter verfolgen wolle, sei: "Nur Jesus gewinnen!"
Unter dem Schirm des Höchsten
Priester Weigl widmete den Jubilaren das Bibelwort aus Psalm 91, 1.2: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“
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