Dortmund-Marten. Am 5. März 2022 verstarb Diakon i.R. Kurt Finke im Alter von 95 Jahren. Die Trauerfeier führte Priester Ilja Weigl am Freitag, 1. April 2022 durch.
Familienangehörige, Freunde und zahlreiche Mitglieder der Gemeinde Marten, für die Kurt Finke vor 50 Jahren seinen ersten Amtsauftrag empfangen hatte, nahmen an der Trauerfeier teil.
20 Jahre kirchlicher Dienst
Kurt Finke empfing 1973 das Amt des Unterdiakonen, zwei Jahre später wurde er zum Diakon ordiniert. Zwanzig Jahre diente er als Amtsträger der Neuapostolischen Kirche in der Gemeinde Dortmund-Marten. Neben der seelsorgerischen Tätigkeit wirkte er als stellvertretender Konfirmandenlehrer und als Sänger im Gemeindechor. Viel Zeit investierte der Heimgegangene in die Pflege des Kirchengartens.
Hirte i. R. Helmut Neumann, langjähriger Gemeindevorsteher in Marten, hob in einem Wortbeitrag die vielfältigen Tätigkeitsbereiche Kurt Finkes hervor. In diesem Zusammenhang brachte er ebenso der Ehefrau des Heimgegangen Dank entgegen, die den Dienst ihres Ehemannes über zwei Jahrzehnte durch unzählige Fahrdienste unterstützt hatte.
Irdischer und himmlischer Mensch
Ein Gesangsquartett mit Klavierbegleitung leitete die Predigt mit dem Vortrag des Lieds „Vater, ich weiß“ ein. Dies Lied hatte Kurt Finke zu Lebzeiten besonders geschätzt.
Zur Predigt hat Priester Weigl ein Bibelwort aus dem Brief des Paulus an die Korinther ausgewählt: „Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir auch tragen das Bild des himmlischen“ (1. Korinther 15,49).
„Wenn wir an den Heimgegangenen denken, erinnern wir uns an viele schöne Momente, die wir mit ihm hatten“, so Priester Weigl. „Kurt Finke hat in seinem Leben Spuren hinterlassen, sowohl in der Familie als auch in der Gemeinde." Es habe ihm viel bedeutet, ein guter Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater zu sein.
Neben dem Dasein als irdischer Mensch sei es Kurt Finke wichtig gewesen, das Bild des himmlischen Menschen an sich selbst weiterzuentwickeln. So habe er im Alter von 44 Jahren im Sakrament der Heiligen Versiegelung die Gabe
Heiligen Geistes empfangen. Ebenso habe er sich in seinem Leben immer wieder am Evangelium Jesu Christi orientiert.
Rückblick und Ausblick
Priester Weigl erinnerte an das Fest der diamantenen und der eisernen Hochzeit, das die Eheleute in den Jahren 2012 und 2017 feierten. Zu beiden Jubiläen sei den Eheleuten Finke ein Bibelwort aus den Psalmen gewidmet worden: „Wohl dir, du hast es gut“ (Psalm 128,2) und „Wohl dem, den du erwählst und zu dir lässest“ (Psalm 65,5). „Ihr hattet es gut, weil ihr euch an Jesus Christus orientiert habt. Eure Gegenwart habt ihr aktiv in die Hand genommen, eure Zukunft entspannt in Gottes Hand gelegt“, so das Resümee Priester Weigls im Hinblick auf die annähernd 65 Jahre währende Ehe Gisela und Kurt Finkes.
„Unser Glaubensbruder ist nun im Alter von 95 Jahren ins Jenseits gezogen“, so Priester Weigl. Auch dort strebe er weiterhin nach der Vervollkommnung des himmlischen Menschen. „Als Gläubige warten wir nun gemeinsam auf die Erfüllung der Verheißung Jesu, wiederzukommen und die Seinen zu sich zu nehmen. Dann werden wir uns wiedersehen und in ewiger Gemeinschaft mit Gott leben.“
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
