Dortmund-Marten. Familie, Freunde, Wegbegleiter und Mitglieder der Gemeinde Marten versammelten sich am Donnerstag, 11. April 2024, zur Trauerfeier für Lieselotte Weigl. Am 22. März 2024 war die Glaubensschwester im Alter von 95 Jahren verstorben.
Rund 90 Teilnehmer waren zusammengekommen, um Lieselotte Weigl die letzte Ehre zu erweisen. Bezirksevangelist Eberhard Dodt, Bezirksvorsteher im Kirchenbezirk Dortmund, führte die Trauerfeier durch. In der Trauerpredigt hob er besonders die fröhliche Persönlichkeit der Heimgegangen und ihre Verbundenheit zur Familie hervor.
In der Dortmunder Gemeindelandschaft ist Lieselotte Weigl als Ehefrau des langjährigen Eichlinghofer und Hörder Gemeindevorstehers Evangelist i.R. Hans Weigl (1929-2019) und Mutter des ebenfalls bereits verstorbenen Bezirksältesten i.R. Hans-Jürgen Weigl bekannt.
Besondere Momente, besondere Gefühle
„Trauerfeiern stellen besondere Momente in unserem Leben dar, die mit besonderen Gefühlen einhergehen“, begann Bezirksevangelist Dodt die Predigt. „Ich wünsche euch inneren Frieden und Ruhe und das gute Gefühl, dass die Gemeinde Anteil nimmt“, wandte sich Bezirksevangelist Dodt an die Trauerfamilie.
„In der Rückschau können wir dankbar für die Hilfe Gottes im Leben Lieselotte Weigls sein, ebenso für die Erlösung aus der zuletzt belastenden Lebenssituation.“
Dieser Aspekt der Dankbarkeit kam auch im Bibelwort zum Ausdruck, das der Bezirksevangelist der Trauerfeier zugrunde legte: „Gelobt sei der Herr; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens. Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn traut mein Herz und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“ (Psalm 28, 6.7)
Mit Freude und Geduld für die Familie
Mit großer Freude und enormer Geduld habe sich „Oma Lotti“ über viele Jahre um ihre Kinder, Enkel und Urenkel gekümmert. Häufig habe sie gleichzeitig als Betreuerin, Zuhörerin, Köchin und Hausaufgabenhelferin fungiert, sei Ansprechpartnerin für alle Belange gewesen. Es habe sie mit Zufriedenheit erfüllt, sich so um die Familie kümmern zu können. „Voller Stolz hat sie regelmäßig von ihren Enkelkindern berichtet“, zitierte Bezirksevangelist Dodt den früheren Bezirksältesten Roland Götze.
Ein fröhliches Herz
Nochmals ließ der Bezirksevangelist den ehemaligen Bezirksältesten zu Wort kommen, als er an die Tätigkeit Lieselotte Weigls im Haushalt des früheren Stammapostels Walter Schmidt erinnerte. Auch hier sei ihre fröhliche Persönlichkeit aufgefallen.
So brachte es auch die versammelte Trauergemeinde im Gesang des Lieblingslieds der Verstorbenen kraftvoll zum Ausdruck: „Lasst die Herzen immer fröhlich und mit Dank erfüllet sein.“
Vierfache Dankbarkeit
Der Aspekt der Dankbarkeit stand auch am Ende der Trauerfeier im Vordergrund: „Wir sind dankbar für alles, was Gott im Leben Lieselotte Weigls getan hat. Wir sind ebenso dankbar für alles, was sie getan hat. Alles, was man für Gott und für den Nächsten tut, hat einen besonderen Wert“, so Bezirksevangelist Dodt.
„Wir sind dankbar für das, was bleibt: Die Erfahrung von Fröhlichkeit, Liebe und Fürsorge. Diese Erfahrungen sind etwas Wertvolles, das Bestand hat. Wir sind dankbar für die Hoffnung der Gläubigen auf ein Wiedersehen.“
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