Dortmund. Zum ersten Seniorentag des Jahres 2024 hatte Bezirksevangelist Eberhard Dodt eingeladen. Er ermunterte die versammelte Gemeinde, Friedensstifter zu sein.
Seniorinnen und Senioren des Bezirks Dortmund erlebten einen Gottesdienst mit anschließendem Mittagsprogramm. Im Gottesdienst ging es um den Frieden, der aus Gott kommt.
Friedensstifter sein
Dem Gottesdienst am Sonntag, dem am 26. Mai 2024 lag ein Bibelwort aus der Bergpredigt Jesu zugrunde: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9) Die Seligpreisungen aus der Bergpredigt nannte der Bezirksevangelist „ein Kompendium des christlichen Glaubens für die tägliche Praxis“. Das Wort „selig“ habe die Bedeutung von „glücklich“. Somit mache es glücklich, Frieden zu stiften: in der Familie, in der Gemeinde, im täglichen Miteinander.
Der Friede aus Gott mache ruhig, so der Bezirksvorsteher: Nach einem Gottesdienst soll mehr innere Ruhe vorherrschen als vorher. Zudem werde das Bewusstsein gestärkt: Wir sind in Gottes Hand! So möge der Friede eine Konstante im Leben sein und könne an andere weitergegeben werden.
Beispiele aus dem Wirken Jesu
„Muss man sich alles gefallen lassen?“ Dies sei zu verneinen, sagte der Dienstleiter und führte dazu aus, dass Jesus in manchen Situationen nicht immer nur „gnädig“ war, sondern klare Worte fand und damit mitunter zunächst Unverständnis auslöste.
Ein Beispiel sei die Tempelreinigung, als er die Tische der Händler umstieß: Damit wollte er wegräumen, was nicht dorthin gehörte.
In einer Situation wurde Jesus unwillig, weil die Kinder weggeschickt werden sollten. Er wollte vielmehr, dass auch die Kinder zu ihm kommen sollten.
An seine Jünger gewandt, sagte Jesus einmal: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.“ (Matthäus 10,34) Es ging in diesem Zusammenhang darum, Prioritäten zu setzen: die Familie zu verlassen, um Nachfolger Jesu zu werden!
Als Fazit aus diesen Beispielen des Wirkens Jesu nannte Bezirksevangelist Dodt: „Manchmal müssen Traditionen und Gepflogenheiten aufgegeben werden. Bei allem Handeln soll man sich fragen: Würde es Jesus gefallen, was ich tue? Wenn man stets Jesus als Vorbild nimmt, werden Leben und Glauben an Qualität gewinnen und man kann Frieden in seine Umgebung ausstrahlen.“
Zwei Co-Predigten
Die Priester Bernd Casper und Thomas Ackermann wandten sich noch an die besondere Gemeinde und führten aus, dass es in schwierigen Alltagssituationen wichtig sei, in Ruhe miteinander zu reden und somit Friedensstifter zu werden. Es gebe auch im Gegensatz dazu die Möglichkeit, „Brandstifter“ zu sein, wodurch der Friede allerdings erheblich gestört werde.
Musik im Gottesdienst
Neben den Senioren des Bezirks Dortmund war auch die Gemeinde Aplerbeck zugegen. Musikalische Beiträge im Gottesdienst waren die Lieder des Bezirks-Seniorenchors – verstärkt durch Sängerinnen und Sänger des Aplerbecker Gemeindechors – unter der Leitung von Gerd Nickel, sowie durch Orgel- und Klaviermusik, gespielt von Ulrich Hedtfeld.
Gemeinsame Mittagszeit
Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen, Gulasch- oder Erbsensuppe, Kuchen und Getränke zu genießen. Den Abschluss bildeten zwei Präsentationen: Die erste erinnerte an viele Jugendtage der Bezirkskirche Nordrhein-Westfalen zwischen 1958 und 2015. Die zweite Bildershow zeigte Eindrücke aus Gottesdiensten für Senioren der Jahre 1990, 2000, 2007 und 2013 in der Dortmunder Westfalenhalle und in der Arena in Oberhausen.
Der zweite Seniorentag dieses Jahres wird am 22. September 2024 stattfinden - wieder in der Kirche Aplerbeck.
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